Der Schüler Gerber (Film)

Filmdaten
Originaltitel Der Schüler Gerber
Produktionsland Österreich, BRD
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Wolfgang Glück
Drehbuch Wolfgang Glück
Produktion Michael von Wolkenstein
Musik Franz Schubert
Kamera Xaver Schwarzenberger
Schnitt Susanne Schett
Besetzung

Der Schüler Gerber ist ein österreichisch-deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1981. Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Torberg.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die Handlung spielt in Wien in den 1920er-Jahren: Kurt Gerber ist ein begabter Schüler. Sein Leben wird im Maturajahr erschwert durch seinen neuen Klassenlehrer, Professor Kupfer, unter der Schülerschaft wegen seiner selbstherrlichen Art Gott Kupfer genannt. Der Mathematiklehrer gerät mit dem altklugen Kurt sehr schnell aneinander. Es entsteht ein Privatpsychokrieg zwischen Schüler und Lehrer. Kurts Noten in den beiden Fächern, die von Kupfer unterrichtet werden, gehen in den Keller. Kurts Vater Dr. Albert Gerber, der Kurt stetig unter Druck setzt, die Matura unbedingt zu bestehen, ist zudem noch herzkrank. Der Sohn möchte das Leben des schwerkranken Mannes nicht unnötig mit seinen Problemen belasten. Kurt bleibt mit seinem Schulproblem allein. Gleichzeitig verliebt er sich in die gleichaltrige Lisa, die jedoch nichts von ihm wissen will. Die Maturaprüfung wächst jetzt zum Höhepunkt der Quälerei des Lehrers. Kurt glaubt, wie sich nachher herausstellt irrtümlich, die Prüfung nicht bestanden zu haben und nimmt sich vor der Bekanntgabe der Ergebnisse das Leben.

Kritiken

  • Lexikon des internationalen Films: Werkgetreue Verfilmung eines 1929 erschienenen, heute gleichermaßen aktuellen Romans. In der Darstellung der Hauptrolle und der Kameraarbeit sehr sensibel; solide, aber um eine Spur zu glatt inszeniert, so daß die psychologische Dramatik nicht ganz ausgelotet wird. Insgesamt jedoch eine beachtliche Auseinandersetzung mit einem brisanten Thema.

Auszeichnungen

1981 erhielt Werner Kreindl für seine Darstellung den Deutschen Filmpreis in Gold. Mit diesem Preis wurde auch das Ausstattungsteam ausgezeichnet.

Literatur

Weblinks