Fraganter Schutzhaus

Fraganter Schutzhaus
OeAV-Schutzhütte Kategorie I
Fraganter Schutzhaus
Lage Großfragant; Kärnten, Österreich
Gebirgsgruppe Goldberggruppe
Geographische Lage 46° 57′ 4″ N, 13° 1′ 41″ O46.95111111111113.0280555555561810Koordinaten: 46° 57′ 4″ N, 13° 1′ 41″ O
Höhenlage 1810 m ü. A.
Fraganter Schutzhaus (Kärnten)
Fraganter Schutzhaus
Besitzer OeAV-Sektion Klagenfurt
Erbaut 1968
Generalsanierung 2004/05
Hüttentyp Schutzhütte
Erschließung Materialseilbahn von Innerfragant
Übliche Öffnungszeiten Anfang Juni bis Mitte Oktober
25. Dezember bis Dreikönig
Ende Jänner bis Ende März
Beherbergung 12 Zweibettzimmer, 5 Vierbettzimmer, 2 Komfortzimmerdep1, 3 Zehnerlager, 1 Zwölferlager und 2 Vierzehnerlagerdep1
Weblink www.fraganter-schutzhaus.at
Hüttenverzeichnis OeAV DAV

Die Alpenvereinshütte Fraganter Schutzhaus gehört zur Sektion Klagenfurt des Österreichischen Alpenvereins. Von 2004 bis 2005 wurde die Hütte generalsaniert und modernisiert. Seit 2007 wird das Schutzhaus von der Familie Gastinger gepachtet und bewirtet.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Das Fraganter Schutzhaus liegt auf 1810 m ü. A. in der Goldberggruppe. Die Goldberggruppe ist im Winter ein beliebtes Skitourengebiet und im Sommer bieten die Berge viele Möglichkeiten des Berg- und Familienwanderns. Darüber hinaus ist das Gebiet um die Schutzhütte bekannt für seine botanische Vielfalt.

Geschichte

Das Fraganter Schutzhaus entstand aus einer Kupferbergbausiedlung in der Großfragant, die Mitte der 1920er Jahre von der Bundes-Montanverwaltung aus wirtschaftlichen Gründen aufgelassen wurde. 1927 wurden die Baulichkeiten und auch Grundstücke von der Sektion Klagenfurt gepachtet, das Verwaltungsgebäude in ein Schutzhaus umgewandelt und am 31. Juli 1927 eröffnet. Zwei Jahre später hat die Sektion den Hüttenkomplex und insgesamt drei Hektar Grund dann käuflich erworben. Neben der Schutzhütte entstanden in Folge aus den vorhandenen Gebäuden eine Jugendherberge und zwei Einfamilienhäuser, die an Mitglieder der Sektion vermietet wurden. Die Jugendherberge wurde bald zu klein und so wurde in den Jahren 1931/32 eine neue Jugendherberge errichtet und zu Ehren des Initiators Dr.-Hans-Widder-Jugendherberge genannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Hütte in einem schlechten Zustand und wurde zugunsten anderer Hütten der Sektion weiter vernachlässigt, 1955 wurde sogar an einen Verkauf der Liegenschaft gedacht. Der alte Holzbau aus dem Jahre 1917 war nicht mehr sanierbar.

So plante die Sektion den Neubau der Hütte, 1968 wurde auf der Alm „Stille Klause“ mit den Arbeiten begonnen, und am 6. Juni 1970 das neue Fraganter Schutzhaus eröffnet. In den Jahren 2004/05 wurde die Hütte generalsaniert.[1]

Zustieg

  • Außerfragant, 724 m, Gehzeit: 3,5 Stunden
  • Grafenberg - Rollweg, 1740 m, Gehzeit: 1 Stunde
  • Innerfragant, 1096 m, Gehzeit: 1,5 Stunden

Tourenmöglichkeiten

  • Großer Sadnig, 2745 m, Gehzeit: 2,5 Stunden
  • Makerni, 2644 m, Gehzeit: 1,5 Stunden
  • Hirtenkopf, 2605 m, Gehzeit: 2 Stunden
  • Striedenkopf, 2602 m, Gehzeit: 2 Stunden
  • Klenitzen, 2440 m, Gehzeit: 1,5 Stunden
  • Zeneberg, 2199 m, Gehzeit: 2 Stunden
  • Stellkopf, 2851 m, Gehzeit: 2,75 Stunden

Quellen

  1. Fraganter Schutzhaus im Rückblick, Alpenverein Klagenfurt abgerufen am 16. August 2008

Literatur

Weblinks