Franz Rosenstingl

Franz Sebastian Rosenstingl (* 1702 in Wien; † 8. Juni 1785) war ein Wiener Architekt und Maler.

Leben

Rosenstingl studierte in Wien. Seit 1728 war er für das Stift Melk tätig, wo er anfänglich die Gartenanlagen entwarf. Für das Stift schuf er Seitenaltarbilder, vier Draufsichten sowie die Fresken. 1756 fertigte er einen Entwurf für die Turmhauben der Servitenkirche in Wien.[1]

Rosenstingl war Professor der Civil-Architectur.[2] Im Jahr 1733 erhielt er den ersten Preis der k.u.k. Technische Militärakademie für den Entwurf einer Triumphpforte.[3]

Literatur

  • Albert Ilg: Der Wiener Architekt Franz Sebastian Rosenstingl, in: Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Vereines zu Wien, 1883, Seite 71
  • Norbert Hierl-Deronco, "Je heller ein Ziegl klinget", Franz Thomas Rosenstingl und das Bauen im 18. Jh., Krailling 1988, ISBN 3-929884-01-1
  • Kristóf Fatsar, Franz Rosenstingl als Gartenarchitekt in Ungarn, Die Gartenkunst 12. (2000) 1., 153-160.

Einzelnachweise

  1. Eintrag über Franz Rosenstingl in der Datenbank „Gedächtnis des Landes“ zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Landesmuseum Niederösterreich)
  2. Friedrich Gatti: Geschichte der K.K. Ingenieur- und K.K. Genieakademie 1717-1869, in Kommission bei W. Braumüller, 1901
  3. Martin Riesenhuber: Die kirchliche Barockkunst in Österreich. Ein Heimatbuch, 1924, Seite 261