Günter Fronius

Günter Kurt Fronius (* 11. November 1907 in Hermannstadt, Siebenbürgen) ist ein rumänisch-österreichischer Unternehmer, Erfinder und Gründer der Firma Fronius International.

Leben

Fronius, Sohn eines Müllermeisters, besuchte das Gymnasium in Schäßburg, heute: Sighișoara, absolvierte eine Elektrikerlehre und in Breslau ein Ingenieurstudium.[1] Zu Kriegsende flüchtete er aus seinem Heimatland und kam im Mai 1945 in die oberösterreichische Marktgemeinde Pettenbach, dort gründete er im Juni 1945 das Unternehmen Fronius Elektrobau für elektrotechnische Apparate. Zu Beginn wurden Radios repariert, dann Batterieladegeräte hergestellt und später Schweißgleichrichter entwickelt.[2]

In den 1980er Jahren übernahmen seine zwei Kinder das Unternehmen. Er selbst geht noch mit einem Alter von über 100 Jahren „täglich“ in die Werkskantine essen.[3]

Ehrungen

Von Bundeskanzler Viktor Klima wurde ihm der Berufstitel Kommerzialrat verliehen und die Gemeinde Pettenbach ernannte ihn zum Ehrenbürger.[1] 2007 wurde ihm von Landeshauptmann Josef Pühringer die Julius-Raab-Medaille, die höchste Auszeichnung des Wirtschaftsbundes, überreicht.[4]

Einzelnachweise

  1. a b Siebenbürgische Zeitung: Günter Fronius feiert 100. Geburtstag; abgerufen am 2. Mai 2011
  2. Gemeinde Thalheim: J.-Raab-Medaille für Firmengründer; abgerufen am 2. Mai 2011
  3. OE1: Günter Fronius - 100 Plus, Sendung vom 2. Mai 2011
  4. Land Oberösterreich: Landeskorrespondenz Nr. 261 vom 13. November 2007