Gordon Schildenfeld

Gordon Schildenfeld

Gordon Schildenfeld im Porträt (2009)

Spielerinformationen
Geburtstag 18. März 1985
Geburtsort ŠibenikSR Kroatien, SFR Jugoslawien
Größe 191 cm
Position Abwehrspieler
Vereine in der Jugend
HNK Šibenik
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2001–2007
2007–2008
2008–2009
2008–2009
2009–2011
2011–2012
2012–
HNK Šibenik
Dinamo Zagreb
Beşiktaş Istanbul
MSV Duisburg (Leihe)
SK Sturm Graz
Eintracht Frankfurt
FK Dynamo Moskau
94 (2)
32 (2)
7 (0)
4 (0)
70 (3)
33 (1)
3 (0)
Nationalmannschaft2
2006
2009–
Kroatien U-21
Kroatien
1 (0)
14 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 2. September 2012
2 Stand: 2. September 2012

Gordon Schildenfeld (* 18. März 1985 in Šibenik, SR Kroatien, SFR Jugoslawien) ist ein kroatischer Fußballspieler. Seit 2012 steht er beim russischen Verein Dynamo Moskau unter Vertrag. Er hat deutsche und österreichische Vorfahren.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Verein

Gordon Schildenfeld im Kopfballduell mit Vakhtang Pantskhava (Metalist Charkiw), rechts im Bild: Peter Hlinka

Schildenfeld begann seine Jugendkarriere bei HNK Šibenik. Mit 16 Jahren schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft und bestritt sein erstes Spiel gegen NK Kamen Ingrad Velika. Danach wurde Schildenfeld selten eingesetzt.

HNK Šibenik verlieh ihn in der Saison 2005/06 in die zweite kroatische Liga. Dort stieg er mit der Mannschaft in die erste Liga auf. Mit seinen Leistungen weckte Schildenfeld die Aufmerksamkeit der großen Klubs Kroatiens. In der Winterpause der Saison 2006/07 wechselte er zu Dinamo Zagreb.

Nach nur einem Jahr in Zagreb wechselte Gordon Schildenfeld zu Beşiktaş Istanbul, von wo er im Sommer 2008 an den deutschen Zweitligisten MSV Duisburg verliehen wurde. Im Sommer 2009 wurde er erneut verliehen, diesmal an den österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz.[1] Nach einer Saison in Graz verpflichtete Sturm den Innenverteidiger für eine Ablösesumme von rund 400.000 Euro und Schildenfeld unterschrieb am 8. Juni 2010 einen Dreijahresvertrag. Zwischen den Klubs wurde vereinbart, dass bei einem Weiterverkauf Schildenfelds Beşiktaş 20 % der Ablösesumme erhält.[2][3] Am Ende der Saison 2010/11 wurde der Kroate mit Sturm Graz österreichischer Fußballmeister.

In der Sommerpause 2011 wechselte Schildenfeld zum Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt. Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag; die Ablösesumme betrug eine Million Euro.[4] Nach dem Aufstieg aus der zweiten Bundesliga und einer überzeugenden Europameisterschaft verließ er die Eintracht Richtung Russland und schloss sich Dynamo Moskau an.[5]

Nationalmannschaft

2006 kam er zu einem Einsatz in der kroatischen U-21-Nationalmannschaft; drei Jahre später, am 14. November 2009, gab er sein Debüt in der kroatischen A-Nationalmannschaft, als er beim 5:0-Sieg gegen Liechtenstein in der 58. Minute für Dario Srna eingewechselt wurde.[6]

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

  1. kleinezeitung.at: Schildenfeld hat bei Sturm das Rennen gemacht, Prettenthaler auch dabei, abgerufen am 30. Juni 2009
  2. bjk.tr: Gordon Schildenfeld’in Transferi (türkisch), abgerufen am 8. Juni 2010
  3. Sturm12.at: Schildenfeld verlängert um drei Jahre, abgerufen am 8. Juni 2010
  4. Eintracht.de: Einigung über Schildenfeld-Transfer erzielt
  5. Hessischer Rundfunk: Eintracht verliert Innenverteidiger - Schildenfeld grüßt aus Moskau. Abgerufen am 12. Juli 2012.
  6. Sturm12.at: Teamdebüt von Schildenfeld, Muratovic verliert, abgerufen am 15. November 2009