Gratzenbach (Strobnitz)

GratzenbachVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Im Waldviertel, Österreich, nach Nordwesten zur Strobnitz in Tschechien
Flusssystem Elbe
Abfluss über Strobnitz → Maltsch → Moldau → Elbe → Nordsee
Quelle in der Reutlüss im Gebiet von Heinrichs bei Weitra
48° 45′ 22″ N, 14° 48′ 50″ O48.75611111111114.813888888889605
Quellhöhe 605 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Nové Hrady (Gratzen), Tschechien, in die Strobnitz48.78833333333314.771388888889480Koordinaten: 48° 47′ 18″ N, 14° 46′ 17″ O
48° 47′ 18″ N, 14° 46′ 17″ O48.78833333333314.771388888889480
Mündungshöhe 480 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 125 m
Länge 6,9 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 3 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Kleinstädte Nové Hrady (Gratzen)
Gemeinden Unserfrau-Altweitra
Einwohner im Einzugsgebiet 2000Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Gratzenbach (tschechisch Novohradský potok) ist ein rechter Zufluss der Strobnitz (tschechisch Stropnice) in Österreich und Tschechien.

Er entspringt in der Reutlüss westlich von Heinrichs bei Weitra im Gemeindegebiet von Unserfrau-Altweitra. Sein Lauf folgt dem Luigraben zwischen den Rieden Gugel und Forst nach Norden bis Pyhrabruck. Südlich seines Quellgebietes liegen die Einzugsgebiete des Göllitzbaches und des Lembaches.[1]

Einige hundert Meter westlich von Pyhrabruck bildet er ab dem Grenzstein IV/59 auf wenige Meter die Staatsgrenze zwischen Österreich und Tschechien und fließt dann weiter nach Westen.

Nach ca. drei Kilometern mündet er bei Nové Hrady (Gratzen) und Údolí (Niederthal) in die Stropnice (Strobnitz).

In Tschechien trägt er den Namen Novohradský potok.

Der deutsche Name „Gratzenbach“ ist auf den österreichischen amtlichen Karten der Aufnahme 1968[2] verzeichnet, dort ist die Bezeichnung Luigraben nicht erwähnt. In den Karten der Aktualisierung 2001[3] ist der deutsche Name des Baches nicht verzeichnet, allerdings der Name des Grabens eingetragen.

Der tschechische Name Novohradský‑potok ist (fälschlicherweise mit Binde- oder Abteilungsstrich geschrieben) in beiden Kartengenerationen vorhanden.

Referenzen

  1. Austrianmap (nordwestliches Niederösterreich, bei Suche „Reutlüss“ eingeben und erste Fundstelle wählen)
  2. Österreichische Karte 1:50.000. Blatt 4 Gratzen. Aufgenommen 1968. Kartenrevision 1978. Ausland: Karte der Tschechoslowakei 1:25.000 (1934); Einzelne Nachträge 1977. Hrsg. vom Bundesamt für Eich‑ und Vermessungswesen (Landesaufnahme) in Wien.
    Dieselbe Situation bietet: freytag&berndt Wander‑, Rad‑ und Freizeitkarte WK 111: Zwettl-Gmünd-Nebelstein-Arbesbach 1:50.000. Ortsverzeichnis, Kultur, Sehenswürdigkeiten, Brauchtum, alpinistisch-touristische Informationen, Schutzhütten und Ausflugsgasthäuser. Tourenvorschläge. Verlag Freytag&Berndt, Wien (lt. Kommentar: Frühjahr 1991). ISBN 3-85084-779-7 (formal falsche ISBN), korrigierte ISBN 3-85084-779-9. Diese Auflage der Karte ist aber keine eigenständige Quelle. Sie ist eine Kombination der amtlichen Karten des Gebietes, die mit zusätzlichen Eintragungen wie Radwanderrouten, einem eigenständigen Kommentar und Verzeichnissen versehen wurde. Genehmigung des Bundesamtes für Eich‑ und Vermessungswesen Zl. L 70 066/91.
  3. Österreichische Karte 1:50.000: Blatt 4309 Gmünd. Aktualisierung 2001. Ausland: Karte der Tschechischen Republik 1:25.000 (1986-92) und 1:50.000 (1988, 89). Hrsg. vom Bundesamt für Eich‑ und Vermessungswesen (Landesaufnahme) in Wien.