Lizzi Holzschuh

Lizzi Holzschuh (* 3. Januar 1908 in Wien; † 23. Juli 1979 in Wien) war eine österreichische Filmschauspielerin.

Mit 24 Jahren erhielt Lizzi Holzschuh ihre erste Filmrolle in dem österreichischen Streifen "Lumpenkavaliere" (1932) unter der Regie von Carl Boese und an der Seite von Harald Madsen und Karl Farkas. 1934 erzielte sie dann in der Rolle der Verkäuferin Mizzi neben Willy Fritsch, Hans Moser und Adele Sandrock in der UFA Produktion "Die Töchter ihrer Exzellenz" den Durchbruch. Von da an sah man Lizzi Holzschuh in zahlreichen Filmen der 1930er Jahre. In den beiden österreichischen Filmen "Himmel auf Erden" (1935), und Unsterbliche Melodien (1935) war ihr Name im Vorspann bereits allein stehend und fett gedruckt.

Willi Forst holte sie nach dem 2. Weltkrieg in seinen beachteten Film Wiener Mädeln (1945), dessen Premiere erst vier Jahre nach der Fertigstellung am 19. August 1949 in Ost-Berlin stattfand und in dem zahlreiche Größen des deutschen und österreichischen Kinogeschäfts mitwirkten.

Ihre Grabstelle befindet sich auf dem Helenenfriedhof in Baden bei Wien.

Filmografie (Auswahl)

  • 1932: Lumpenkavaliere
  • 1933: Unser Kaiser
  • 1934: Die Töchter ihrer Exzellenz
  • 1934: Der Vetter aus Dingsda
  • 1934: Da stimmt was nicht
  • 1935: Der Himmel auf Erden
  • 1935: Wer wagt - gewinnt auch bekannt als Bezauberndes Fräulein
  • 1936: Rendezvous in Wien
  • 1936: Die Puppenfee
  • 1937: Zauber der Bohème
  • 1938: Rote Rosen - blaue Adria
  • 1939: Sprung ins Glück
  • 1940: Falstaff in Wien
  • 1943: Das Ferienkind
  • 1943: Reisebekanntschaft
  • 1944: In flagranti
  • 1949: Wiener Mädeln
  • 1954: Weg in die Vergangenheit
  • 1957: Heiratskandidaten
  • 1962: Lang, lang ist's her (Fernsehfilm)

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