Maria Ancilla Hohenegger

Maria Ancilla Hohenegger OSB (* 8. November 1954[1]) ist eine Benediktinerin und Äbtissin des Klosters Säben.

Maria Ancilla Hohenegger stammt aus Langtaufers, heute eine Fraktion der Gemeinde Graun. Sie war zunächst als Kindergärtnerin tätig, bevor sie im Alter von 25 Jahren ins Kloster eintrat.

1980 kam sie nach Säben. 1996 wurde sie als elfte Äbtissin die Leiterin des Benediktinerinnenklosters in Säben; die Wahl fand am 13. Februar statt, die Benediktion am 20. April 1996.[1] Ihre Vorgängerin war Marcellina Pustet. Hoheneggers Wahlspruch als Äbtissin lautet „Ancilla Ancillarum Christi – Magd der Mägde Christi“.

Sie erhielt 2009 das Verdienstkreuz des Landes Tirol für ihre Verdienste als Äbtissin des Klosters Säben.[2] Sie setzte sich zuletzt insbesondere auch für die Restaurierung des Herrenturms des Benediktinerinnenklosters Säben ein, welche von der Landesregierung Bozen finanziert wird.[3]

Ende 2002 war Hohenegger das Gesicht einer Werbekampagne der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG. In den Weihnachtsausgaben der örtlichen Zeitungen in Südtirol erschien eine großformatige Werbeanzeige mit Hohenegger, in der sie den Bankkunden und Zeitungslesern ein frohes Weihnachtsfest wünscht.[4] Das Honorar in Höhe von 5.000 Euro spendete Hohenegger für caritative Zwecke.[5]

Quellen

  • Walther Dorfmann: Der Glaube gibt uns Gelassenheit. Dolomiten vom 26. August 2009.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Catalogus monasteriorum O.S.B. Sororum et monialium. Romae 2000, Seite 216.
  2. Verleihung der Südtroler Verdienstmedaille Presseaussendung vom 17. Juli 2009
  3. Kloster Säben: Land finanziert Kulturprojekte Presseaussendung der Landesregierung Bozen vom 2. April 2009
  4. Monaca di clausura testimonial di una banca in: La Repubblica vom 27. Dezember 2002
  5. Una monja de clausura protagoniza una campaña publicitaria en Italia in: El País vom 29. Dezember 2002