Marina Fischer-Kowalski

Marina Fischer-Kowalski (* 1946 in Wien) ist eine österreichische Soziologin, Sozialökologin und Universitätsprofessorin für Soziale Ökologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowie Gründerin und Leiterin des Institut für Soziale Ökologie in Wien.

Leben

Die Tochter des Politikers und Schriftstellers Ernst Fischer promovierte und habilitierte sich im Fach Soziologie. Sie war zunächst wissenschaftlich am Institut für Höhere Studien (Wien) und bei der OECD (Paris) tätig sowie als Gastprofessorin in Australien (Griffith), Dänemark (Roskilde), USA (Yale) und Brasilien (Rio de Janeiro).

Neben anderen Funktionen ist sie derzeit Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Präsidentin der International Society for Industrial Ecology (ISIE) und Mitglied des Editorial Board des Journal of Industrial Ecology (JIE) und der Zeitschrift GAIA.

Veröffentlichungen

Autorin
  • Von den Tugenden der Weiblichkeit. Mädchen und Frauen im österreichischen Bildungssystem. Gesellschaftskritik, Wien 1986.
  • Halbstarke 1958, Studenten 1968. Eine Generation und zwei Rebellionen. In: Ulf Preuss-Lausitz u.a. (Hrsg.): Kriegskinder, Konsumkinder, Krisenkinder. Zur Sozialisationsgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg. 4. Aufl., Beltz, Weinheim 1990, S. 53-70.
  • Große Freiheit für kleine Monster? Alternativschulen und Regelschulen im Vergleich. Gesellschaftskritik, Wien 1990.
  • Gesellschaftlicher Stoffwechsel und Kolonisierung von Natur. G & B 1997.
  • Socioecological Transitions and Global Change. Edward Elgar 2007.
Herausgeberin
  • Lebensverhältnisse in Österreich. Klassen und Schichten im Sozialstaat. Gemeinsam mit Josef Bucek. Campus, Frankfurt am Main/New York 1980 ISBN 3593326914
  • Öko-Bilanz Österreich Zustand, Entwicklungen, Strategien. Falter, Wien 1988 ISBN 3462018841
  • Kindergruppenkinder. Selbstorganisierte Alternativen zum Kindergarten. Gesellschaftskritik, Wien 1991 ISBN 3851151364

Weblinks