Peter von Tramin

Peter von Tramin (eigentlich Peter Richard Oswald Tschugguel; * 9. Mai 1932 in Wien; † 14. Juli 1981 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller.

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Leben

Seine Vorfahren, die Freiherrn von Tschugguel zu Tramin, standen seinem Künstlernamen Pate. (Adelsbezeichnungen waren den Österreichern 1919 verboten worden, doch als Künstlernamen wurden sie toleriert.)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften schlug Tramin eine Karriere als Bankkaufmann ein, war jedoch auch als Übersetzer tätig. Bekanntheit erlangte er insbesondere durch seinen autobiographisch gefärbten Roman Die Herren Söhne. Wie sein Lehrer Heimito von Doderer steht er mit seinen teils phantastisch-realistischen Kurzgeschichten in der Tradition von Fritz von Herzmanovsky-Orlando.

Werke

  • Divertimento, 1963.
  • Die Herren Söhne, Nymphenburger Verlag, München 1963.
  • Die Tür im Fenster, Nymphenburger Verlag, München 1967.
  • Taschen voller Geld und andere Erzählungen, Nymphenburger Verlag, München 1970.

Auszeichnungen

  • 1963 Österreichischer Staatspreis für Literatur

Weblinks