Roter Stein (Lechtaler Alpen)

Roter Stein
Nordwest-Ansicht des Roten Steins

Nordwest-Ansicht des Roten Steins

Höhe 2366 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Lechtaler Alpen
Geographische Lage 47° 22′ 56″ N, 10° 46′ 23″ O47.38222222222210.7730555555562366Koordinaten: 47° 22′ 56″ N, 10° 46′ 23″ O
Roter Stein (Lechtaler Alpen) (Tirol)
Roter Stein (Lechtaler Alpen)
Gestein Kalk
Alter des Gesteins Trias
Roter Stein - Gipfelaufbau mit Gipfelkreuz

Der Rote Stein ist ein 2366 m ü. A. hoher Berg in den Lechtaler Alpen im österreichischen Bundesland Tirol.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Umgebung

Der Rote Stein liegt innerhalb der Lechtaler Alpen in der Loreagruppe, gemäß der Einteilung im Alpenvereinsführer von 1981.[1] Der größte Talort am Fuße des Berges ist Berwang im Osten der Lechtaler Alpen. Ein weiterer Talort und Ausgangspunkt für eine Besteigung ist der Weiler Bichlbächle.[2]

Geschichte

Ersteigung

Nachdem der Gipfel für Geübte relativ leicht zu erreichen ist dürfte die Erstbesteigung schon früh durch einheimische Hirten und Jäger erfolgt sein. Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte durch einen gewissen Bogl im Auftrage des geognostisch-montanistischen Vereins für Tirol und Vorarlberg, welcher sich geologische Erkundungen zum Ziel gesetzt hatte. Bogl erreichte den Gipfel in den vierziger Jahren des 19. Jh..

Erschließung

Die Sektion Füssen des Alpenvereins legte im Jahre 1911 einen Weg zum Gipfel an.[3]

Routen zum Gipfel

Der einfachste Aufstieg erfolgt ohne Schwierigkeiten von Berwang über das Gröbener Älpele und die Westflanke des Roten Steins. Eine weitere Aufstiegsmöglichkeit besteht von Bichlbächle über einen gesicherten und markierten Steig auf der Ostseite des Berges.[4]

Literatur

  • Dieter Seibert: Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen alpin, München 2002, ISBN 3-7633-1268-4
  • Alpenvereinskarte 1:25000 Nr. 4/1 Wetterstein- und Mieminger Berge
  • Kompass 1:50000 Nr. 4 Füssen Ausserfern

Einzelnachweise

  1. Heinz Groth: Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen. 3. Auflage. Bergverlag Rother, München 1981, ISBN 3-7633-1224-2, ab Seite 502
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: [1] Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000). Abgerufen am 7. Oktober 2011.
  3. Karl Bünsch: Die Berge der Loreagruppe und Ihre Ersteigungsgeschichte, Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Band 61, Jahrgang 1930, Innsbruck, ab Seite 156, Ansicht im Digitalen Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek
  4. Heinz Groth: Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen. 3. Auflage. Bergverlag Rother, München 1981, ISBN 3-7633-1224-2, ab Seite 511