Rudolf Steinbüchler

Rudolf Steinbüchler (* 12. Februar 1901 in Linz; † 11. Oktober 1985 in Eferding) war ein österreichischer Maler.

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Leben, Ausbildung und Wirken

Steinbüchler besuchte ab 1921 die Malschule bei Matthias May in Linz und studierte anschließend von 1926 bis 1933 Freskomalerei an der Akademie der bildenden Künste München bei Franz Klemmer, Ludwig von Herterich, Angelo Jank und Max Doerner. Nach seiner Rückkehr nach Linz war er als freischaffender Künstler tätig und erhielt Aufträge vorwiegend für die Schaffung von Fresken. 1961 übersiedelte er nach Eferding und trat danach kaum noch künstlerisch in Erscheinung.[1]

Mitgliedschaften

Werke

Seine Monumentmalerei zeigt vor allem Einflüsse der Ausbildung in München und waren einem zeitlosen Expressionismus verbunden. Bekannt wurde er als Freskomaler:[2]

  • Kriegergedächtnis-Fresko am Stadtturm in Vöcklabruck
  • Ennser Stadtturm (nicht realisierte Entwürfe während des 2. Weltkriegs)[3]
  • Fresken im Hof des Spitals der Barmherzigen Brüder in Linz (zerstört)
  • Fresken für das Linzer Bahnhofsgebäude (zerstört)
  • Blick über den Schlosspark von Schloss Hagen auf Linz (Öl auf Leinwand, 1947)

Ausstellungen

Auszüge aus seinem Werk wurden im Rahmen mehrerer Gruppenausstellungen 2008 bis 2011 in Linz gezeigt[4]

  • Sonderausstellung Fresko-Entwürfe, Kompositionen, Ölgemälde (Oberösterreichisches Landesmuseum, Katalog, 1952)[5]

Auszeichnungen

Literatur

  • Franz Pühringer: Rudolf Steinbüchler, Institut für Landeskunde von Oberösterreich, Linz, 1960

Einzelnachweise

  1. in: Webpräsenz von forum oö geschichte
  2. Rudolf Steinbüchler, in: Webpräsenz von Digital Belvedere
  3. Eduard Straßmayr: Der Ennser Stadtturm, in: Oberösterreichischer Musealverein - Gesellschaft für Landeskunde: in: Webpräsenz von forum oö geschichte
  4. Rudolf Steinbüchler, in: Webpräsenz von basis wien
  5. zur Sonderausstellung Rudolf Steinbüchler, in: Webpräsenz von ZVAB