Sammlung Essl

Sammlung Essl
ESSL-muzeo.JPG
Eingang zum Essl Museum
Daten
Ort Klosterneuburg, OsterreichÖsterreich Österreich
Art Museum für zeitgenössische Kunst
Architekt Heinz Tesar
Eröffnung 5. November 1999
Leitung Karlheinz Essl
Website www.essl.museum

Die Sammlung Essl ist eine von dem österreichischen Unternehmer Karlheinz Essl senior (* 1939) und seiner Frau Agnes (geb. Schömer) zusammengetragene Sammlung mit Werken der Zeitgenössischen Kunst. Das in Klosterneuburg bei Wien eigens dafür errichtete und am 5. November 1999 eröffnete Essl Museum entwarf der Architekt Heinz Tesar. Die Privatsammlung ist mit fast 7000 Werken (Stand Februar 2011) eine der größten Österreichs. Sie umfasst Kunstwerke des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Einen besonders breiten Raum nimmt die österreichische Kunst nach 1945 ein.

Vertreten sind unter anderem Arnulf Rainer, Sam Francis, Maria Lassnig, Antoni Tàpies, Hermann Nitsch, Günter Brus, Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Valie Export, Markus Oehlen, Daniel Richter, Gerhard Richter, Hubert Schmalix, Siegfried Anzinger, Jonathan Meese, Sean Scully, Per Kirkeby, Oskar Kokoschka, Lois Renner, Gottfried Helnwein, Karel Appel und Elke Krystufek.

Ergänzt wird die Sammlung im Bereich Fotografie, Video und Skulptur durch Arbeiten von Franz West, Nam June Paik, Shirin Neshat, Cindy Sherman, Jannis Kounellis und Barbara Szüts.

Neben den Ausstellungsobjekten mit dem Schwerpunkt auf Malerei und Skulptur bilden auch Klanginstallationen und Konzerte einen Teil des Museumsprogramms, den der Komponist Karlheinz Essl – ein Sohn des Sammlerehepaares – kuratiert.

Seit dem Jahr 2005 wird alle zwei Jahre im Zuge des Museums der ESSL Award CEE für Künstler aus jenen Ländern aus Zentral- und Osteuropa, in denen das Unternehmen Essls bauMax vertreten ist, vergeben. Einige vergangene Preisträger zählen in der Zwischenzeit zu international bekannten Künstlern, wie Katharina Sedá oder Jakub Nepras.[1]

Am 1. Mai 2011 verausgabte die Österreichische Post AG im Rahmen der Dauermarkenserie Kunsthäuser eine Briefmarke zu dem Objekt.[2]. Bereits 2007 gab die Post eine Selbstklebebriefmarke[3] und 2009 zum 10-Jahres-Jubiläums des Museums eine einzelne Briefmarke heraus.[4]

Einzelnachweise

  1. Ausstellung mit 22 Künstlern aus Mittelosteuropa auf Kultura.hu vom 5. Dezember 2009 abgerufen am 11. Jänner 2010
  2. Eintrag zu Sammlung Essl in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (als Briefmarkendarstellung)
  3. Eintrag zu Sammlung Essl in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (als Briefmarkendarstellung)
  4. Eintrag zu Sammlung Essl in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (als Briefmarkendarstellung)

Weblinks

 Commons: Sammlung Essl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.30138888888916.333333333333Koordinaten: 48° 18′ 5″ N, 16° 20′ 0″ O