Sandmasse

Dieser Artikel behandelt die Sandmasse als Basis des Sandkuchens. Für andere Bedeutungen siehe Sandmasse (Begriffsklärung).

Als Sandmasse, gleichbedeutend Sandteig, wird eine fettreiche Masse (umgangssprachlich „schwerer“ Teig) aus geschlagenem Ei, Zucker, wenig Mehl oder Stärkepuder sowie Butter oder Margarine bezeichnet. Sandmasse wird zur Herstellung von Sandkuchen und Madeleines verwendet.

Nach der Unterscheidung von gekneteten Teigen und gerührten oder aufgeschlagenen Massen sind die Begriffe Sandteig und Biskuitteig fachsprachlich nicht korrekt.

Die Eigenschaft der Sandmasse besteht in ihrer Feinporigkeit und ihrer Trockenheit. Diese sandige Konsistenz entsteht durch die Zugabe von Stärkepuder an Stelle von Mehl. Bei der Zubereitung gelangen Butter und Eigelb zwischen die Körner der Stärke und des Zuckers. Der Wassergehalt des Teiges ist gering, wodurch die Stärke nicht vollkommen verkleistert. Daraus resultiert der typische sandige Geschmack.