Scheiblehnkogel

Scheiblehnkogel
Von Nordwesten (Gamsplatzl) aus gesehen: rechts der Scheiblehnkogel, links die Peillöcherspitze

Von Nordwesten (Gamsplatzl) aus gesehen: rechts der Scheiblehnkogel, links die Peillöcherspitze

Höhe 3060 m ü. A.
Lage Tirol (Österreich), Südtirol (Italien)
Gebirge Stubaier Alpen
Geographische Lage 46° 55′ 50″ N, 11° 8′ 38″ O46.93055555555611.1438888888893060Koordinaten: 46° 55′ 50″ N, 11° 8′ 38″ O
Scheiblehnkogel (Tirol)
Scheiblehnkogel
Erstbesteigung vmtl. Ludwig Purtscheller 1882
Normalweg Bergtour von der Siegerlandhütte
Das neue Gipfelkreuz, 2006 erneuert

Das neue Gipfelkreuz, 2006 erneuert

Der Scheiblehnkogel ist ein 3060 m ü. A. hoher Gipfel in den Stubaier Alpen an der Grenze zwischen Tirol und Südtirol.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Umgebung

Der Scheiblehnkogel liegt am Ende des Windachtals, eines Seitentals des Ötztals, südlich der Siegerlandhütte, am Alpenhauptkamm. Nachbarberg im Südwesten ist der 2960 m hohe Hohlkogel, im Nordosten liegt die Peillöcherspitze (3065 m). Westlich und nördlich des Gipfels liegen zwei Gletscher, der Westliche und der Östliche Scheiblehnferner. Nach Süden fällt der Berg ins Timmelstal, ein Seitental des Passeiertals, ab.

Routen

Von der Siegerlandhütte aus ist der Gipfel leicht über einen markierten Weg zu erreichen. Zunächst steigt man 150 Höhenmeter von der Hütte ab, bevor man in südlicher Richtung den östlichen Rand des Westlichen Scheiblehnferner erreicht und dann den Markierungen über den Südwestgrat zum Gipfel folgt. Etwa entlang dieser Route kann der Scheiblehnkogel vor allem im Frühjahr auch als Skitour bestiegen werden. Der Übergang zum Hohlkogel weist Kletterschwierigkeiten im UIAA-Grad I auf, der Nordwestgrat erfordert Kletterei im Schwierigkeitsgrad II.[1]

Die erste bekannte Besteigung des Scheiblehnkogels gelang dem Innsbrucker Alpinisten Ludwig Purtscheller im Jahre 1882.[1]

Literatur und Karten

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b  Heinrich und Walter Klier: Alpenvereinsführer Stubaier Alpen. Rother Bergverlag, München 1980, ISBN 3-7633-1212-9, S. 201.