Schloss Reifnitz

Schloss „Klein Miramar“, Entstehungsjahr 1898
Nordseite

Schloss Reifnitz ist ein kleines Schloss bei Reifnitz in der Gemeinde Maria Wörth, direkt am Südufer des Wörthersees.

Geschichte

Erbaut wurde es 1898 für Adolf Heinrich Bercht (einem späteren Bürgermeister von Klagenfurt), nach Plänen des Hamburger Architekten Professor Zenkonski. Seitdem gab es einige Um- und Zubauten, auf der Rückseite besteht das Schloss fast nur aus einer Glasfassade.

Zuletzt wurde es von der Gemeinde Maria Wörth gekauft und als Galerie genutzt.

Verkauf an Magna

Ende 2005 wurden das Schloss und sieben Hektar Land von dem Automobilzulieferer Magna gekauft. Verkäufer war das Land Kärnten über die Kärntner Tourismus-Holding. Der Kaufpreis betrug 6,4 Millionen Euro. Verhandler für Magna war Mathias Reichhold.

Anrainer und Bürgerinitiativen protestierten, weil sie der Meinung waren, dass das Schloss und Grundstück zu günstig abgegeben wurde (zu 92 Euro pro Quadratmeter). Außerdem wurden nach Beginn des Verkaufs zwei Hektar in Bauland/Kurgebiet umgewidmet, was eine Wertsteigerung bedeutet. Des Weiteren wurde der Ablauf als Nacht-und-Nebel-Aktion kritisiert (Gemeinderatsbeschluss 22. Dezember 2004, 21 bis 22 Uhr ohne Bürgerbeteiligung).

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Magna plant, auf dem Gebiet ein Manager-Erholungszentrum zu errichten, das aus einem dreieinhalb Stockwerke großen Hotelkomplex für 275 Betten und 14 freistehenden Seevillen sowie weiteren Gebäuden und Sportanlagen bestehen soll. Kritikern ist das zu überdimensioniert.

46.61123333333314.181341666667Koordinaten: 46° 36′ 40″ N, 14° 10′ 53″ O

Weblinks