Thomas Lindenberger

Thomas Lindenberger (* 12. Oktober 1955 in Heidelberg) ist ein deutscher Neuzeit-Historiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Kindheit und Jugend verbrachte er in Berlin (West), wo er auch an der Freien Universität sowie an der Technischen Universität Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaftslehre studierte. 1981 war Thomas Lindenberger Mitbegründer der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. und des bundesweiten Zusammenschlusses von Geschichtswerkstatt e.V. Thomas Lindenberger promovierte 1992 zur Sozialgeschichte der öffentlichen Ordnung im späten Kaiserreich. Danach wandte er sich der DDR-Geschichte zu und habilitierte sich 2002 an der Universität Potsdam mit einer Studie zur Herrschaftspraxis und öffentlichen Ordnung in der DDR, hier wurde er auch 2008 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Seit 1996 ist er Projekt- bzw. Abteilungsleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Von 2009 bis 2012 war er Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit der Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Wien.

Werke (Auswahl)

  • Conflicted Memories, Hrsg. zusammen mit Konrad H. Jarausch, New York und Oxford: Berghahn 2007
  • Massenmedien im Kalten Krieg, Hrsg., Köln, Böhlau, 2006
  • Vergangenes Hören und Sehen In: Zeithistorische Forschungen, Jg. 1 (2003) 1[1]
  • Volkspolizei, Köln, Böhlau 2003
  • Herrschaft und Eigen-Sinn in der Diktatur, Köln, Böhlau 1999
  • Physische Gewalt, Hrsg. zusammen mit Alf Lüdtke, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1995
  • Straßenpolitik, Bonn, Dietz 1995
  • mit Jürgen W. Falter, Siegfried Schumann: Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik, München, Beck 1986 ISBN 3-406-31583-6

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208148/default.aspx