Traisenpark

Traisenpark
Traisenpark
Der Westeingang des Traisenparks nach dem Umbau 2001
Basisdaten
Standort: St. Pölten
Eröffnung: 1992
Verkaufsfläche: 20.865
Geschäfte: 72
Eigentümer: APN
Website: www.traisenpark.at
Der an der Ostseite gelegene Büroturm
Das aktuelle Traisenpark-Logo
Der Traisenpark von Südwesten aus gesehen

Der Traisenpark ist ein Einkaufszentrum im St. Pöltner Stadtteil Viehofen.

Mit 72 Geschäften und 20.865 m² Verkaufsfläche ist der Traisenpark nach der Shopping City Süd das zweitgrößte[1] Einkaufszentrum Niederösterreichs. Den jährlich etwa 3 Millionen Kunden[2] stehen 1.200 Parkplätze zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

Eigentümer

Der Traisenpark war im Besitz der Traisenpark Einkaufen-Freizeit Errichtungs- und VermietungsgmbH, im Dezember 2007[3] übernahm der australische Investor APN Funds Management das Einkaufszentrum um 61,5 Millionen Euro.[4] Ende 2011 wurde der Traisenpark von Convergenta übernommen, einer Investmentfirma in Besitz von Erich Kellerhals. Der Verkaufspreis wird erneut auf 61,5 Millionen Euro geschätzt.[2]

Verkehr und Sicherheit

Für Viehofen ist der Traisenpark insbesondere durch die integrierte Polizeiwachstube bedeutsam.

Dank der Lage an der Adolf-Schärf-Straße besteht eine gute Anbindung an das örtliche und überregionale Individualverkehrsnetz. So ist man in kurzer Zeit von der Wiener Straße (B1), der Kremser Schnellstraße (S33) und der West Autobahn (A1) beim Traisenpark.

Dasselbe gilt für den öffentlichen Verkehr. Im Zuge des Baus wurden hier Haltestellen von Bus und Lokalbahn angelegt.

Architektur

Markantester Bau des Gebäudekomplexes ist der rot gefärbte Büroturm mit 31 Metern Höhe. Dieser beherbergt neben Büros einige Arztpraxen sowie ein Fitnesscenter.

Eine Besonderheit bildet die 1000 Sitzplätze umfassende Promotion- und Eishalle, die auch für andere als für Eissportveranstaltungen zur Verfügung stand. Mittlerweile wurde der Betrieb als Eishalle zugunsten der neuen Eishalle bei der Landessportschule eingestellt.

Der Mallbereich ist nahezu komplett mit Glas überdacht, was für eine natürliche Lichtduchflutung sorgt. Um das in überdachten Einkaufsstraßen übliche künstliche Kleinklima zu umgehen, wurden großzügige Lüftungskippfenster vorgesehen, die für eine natürliche Entwärmung und Durchlüftung sorgen.

Das Design des dreigeschossige Parkdecks wird durch die massiven gedrungenen Pilzsäulen und die stählerne Dachkonstruktion geprägt. Die in kräftigem Rot, Blau und Gelb gehaltenen Stützen stehen in deutlichem Kontrast zu den metallisch glatten Oberflächen der Dachhaut. Um das bei Einrichtungen dieser Art üblicherweise eher benachteiligte Obergeschoss aufzuwerten, wurde der Hauptzugang vom Parkdeck zur oberen Ebene hin angeordnet.

Geschichte

Zwischen 23. April 1991 und 29. Oktober 1992 wurde die erste Stufe erbaut. Zuvor mussten zunächst etwa 1000 Schotterpfähle in die Tiefe getrieben werden, um die Tragfähigkeit des Untergrundes zu verbessern. Erst danach konnte man mit den eigentlichen Hochbauarbeiten beginnen. Die gesamte Konstruktionsdauer betrug 18 Monate, die Investitionen rund 40 Millionen Euro.[5]

2001 wurde der Traisenpark im westlichen Teil um ca. 3.000 m² Verkaufsfläche erweitert, die Ostseite wurde restrukturiert.

Einzelnachweise

  1. Die Homepage der Stadt St. Pölten zum Traisenpark
  2. a b Media-Milliardär kauft Traisenpark, Kurier, Onlineausgabe, 31. Dezember 2011
  3. Traisenpark von Australiern übernommen, ORF.ON 14. Dezember 2007
  4. APN Funds Management: Newsletter Febuary 2008
  5. Architekturbeschreibung des Traisenparks

Weblinks

 Commons: Traisenpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.22305555555615.638611111111Koordinaten: 48° 13′ 23″ N, 15° 38′ 19″ O