Treisma

Der Ortsname Treisma bezeichnet mehrere mittelalterliche Siedlungen, die entlang dem Fluss Traisen gelegen sind. Es finden sich etliche Erwähnungen Treismas in historischen Urkunden und Dokumenten, vor allem für die Orte Traismauer, St. Andrä an der Traisen und St. Pölten.[1]

Die erste Erwähnung Treismas findet man in der Abschrift einer Urkunde[2] aus dem Jahr 799, in der Graf Gerold die Martinskirche zu Linz von Bischof Waltrich von Passau in Treisma als Lehen erhielt. Die zweite Erwähnung stammt aus einer Urkunde[3] von 823, in der Ludwig der Fromme der Passauer Kirche ihren Besitz bestätigt und eine Siedlung namens Treisma zum passauischen Besitz gezählt wird.

Fußnoten

  1. Karl Gutkas: Die Treisma-Orte. In: Unsere Heimat. Band 22, 1951, S. 147–152
  2. M. Heuwieser (Hrsg.): Die Traditionen des Hochstifts Passau, Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. NF 6, München 1930, S. 40–41
  3. Verwaltungsausschuss des Museums Francisco-Carolinum zu Linz (Hrsg.): Urkundenbuch des Landes ob der Enns, Band II, Wien 1856, S. 8–10