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Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH

Bezeichnung der Firma
Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH
Branche
Humantechnologie
Organisationsform
GmbH
Ansprechpartner
Dr. Thomas Kurt Klein (CEO - Kaufmännische Leitung)
Prof. Dr. Johannes Khinast (CEO - Wissenschaftliche Leitung)
Gründungsjahr
2008
Mitarbeiteranzahl
120
UID-Nummer
ATU64272307
Auszeichnungen
Fast Forward Award Gewinner
Fast Forward Award Finalist
7. EU-Rahmenprogramm
Take Tech - Unternehmen
Top of Styria Award
Generation.innovation / Talente regional internship-award
Science2business Award
Step Award Gewinner
Step Award Finalist
Geschäftsbereich
Prozessentwicklung und –überwachung für die Herstellung von Medikamenten
Stichworte
Pharmazie, Prozessentwicklung
Produktentwicklung
Optimierung von Produkteigenschaften
Simulation neuer Medikamente
Pharmazeutische Prozesstechnik
Kontinuierliche Produktionsprozesse
Cluster
Human.technology Styria
BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH
FELMI-ZFE - Austrian Centre for Electron Microscopy
Pharmig
Adresse
Inffeldgasse 138010 Graz
Kontakt
http://www.rcpe.at
office@rcpe.at
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Bewertung
4,67

Unternehmensprofil#

RCPE betreibt Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung. Die Schwerpunkte umfassen die Entwicklung neuer Darreichungsformen für Medikamente sowie die zugehörigen Produktionsprozesse und deren Überwachung. Anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit industriellen und wissenschaftlichen Partnern durchgeführt. Durch die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsprozesse will das RCPE den Wettbewerbsvorteil seiner Partner und deren wirtschaftlichen Erfolg stärken.

Erfolgsgeschichte#

Die Entwicklung neuer Medikamente ist derzeit vor allem durch zwei Dinge gekennzeichnet: einer Entwicklungsdauer von 10-12 Jahren und daraus resultierend Kosten in Höhe von € 1,5 - 2 Mrd. pro neuem Medikament. Dadurch ergeben sich die oftmals hohen Preise für einzelne Medikamente. Und genau hier setzt das Research Center Pharmaceutical Engineering (RCPE, www.rcpe.at) an. Als K1-Kompetenzzentrum der TU Graz, die 65% der Anteile hält, der Joanneum Research GmbH (15%) und der KF Universität Graz (20%) führt das RCPE mit den weltweit bedeutendsten Pharmaunternehmen Projekte zur Prozess- und Produktoptimierung durch.

Bereits im Jahr 2006 wurde die Idee des RCPE am Lehrstuhl für Prozess- und Partikeltechnik der TU Graz geboren. Im September 2007 wurde das Zentrum offiziell als COMET K1-Kompetenzzentrum genehmigt. Das deklarierte Ziel lautete, Österreich und die Steiermark zur Nummer 1-Region der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung zu machen. Das RCPE wurde schließlich am 1. Juli 2008 als unabhängiges Forschungszentrum für pharmazeutische Prozess- und Produktentwicklung gegründet.

RCPE Headquarter
RCPE Headquarter
©Lichtmeister

In den vergangenen Jahren wurden Kooperationspartnerschaften mit über 30 Forschungseinrichtungen und mehr als 100 Industrieunternehmen initiiert. Zu den namhaftesten Partnerbetrieben zählen Novartis Pharma, Asta Zeneca UK, Sanofi Aventis, Boehringer Ingelheim, Bosch, Evestra, Nestlé, Pfizer und viele mehr. Neben zahlreichen Publikationen sowie Dissertationsprojekten und Diplomarbeiten wurden inzwischen fünf Patente angemeldet und 29 weitere beantragt. Außerdem sind bereits zahlreiche Lizensierungen erfolgt.

Gemeinsam mit den Global Players der Pharmaindustrie betreibt das Kompetenzzentrum RCPE Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung. Anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit industriellen und wissenschaftlichen Partnern durchgeführt. Durch die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsprozesse will das RCPE den Wettbewerbsvorteil seiner Partner und deren wirtschaftlichen Erfolg stärken.

Das Ziel ist es, Österreich bzw. die Steiermark als die europäische Region der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung zu etablieren, sowie die pharmazeutische Produkt- und Prozessentwicklung weg von einem empirischen Ansatz hin zu einer rationalen Wissenschaft zu führen.

Die Schwerpunkte umfassen

  • die Entwicklung neuer Darreichungsformen für Medikamente (z. B. auf eine Art „essbares Papier“ aufgedruckte Wirkstoffe oder das Verkleben von verschiedenen Tabletten zu einer einzigen, ohne dass die jeweiligen Wirkstoffe miteinander interagieren)
  • sowie die zugehörigen Produktionsprozesse und deren Überwachung (z.B. ermöglicht die kontinuierliche Fertigung, eine schnellere Markteinführung neuer Medikamente sowie einen höheren Automatisierungsgrad, der Kosten und Zeit spart. Gleichzeitig soll die Produktionsqualität erhöht und die Ausfallsrate minimiert werden oder ein Verfahren zur Inlinemessung, welches die Live-Überwachung und Steuerung im Herstellungsprozess ermöglicht, eingesetzt werden).

Das RCPE ist in drei wissenschaftliche Areas unterteilt, die in unterschiedlichen Forschungsbereichen agieren.

  • In der Area I “Modeling & Prediction” wird das Hauptaugenmerk auf die Simulation neuer Medikamente und der assoziierten Produktionsprozesse gelegt.
  • Der Fokus in der Area II “Advanced Products and Delivery” liegt auf dem Verständnis und der Optimierung von Produktqualität und Produkteigenschaften.
  • Die Area III “Process and Manufactorung Science” ist thematisch im Bereich der pharmazeutischen Prozesstechnik angesiedelt und hat die Entwicklung und die experimentelle Erprobung innovativer prozesstechnischer Konzepte zum Ziel.

Weiterführendes#