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Koscher#

Die Jüdischen Speisegesetze (hebr. ‏כַּשְרוּת‎ Kaschrut, rituelle Unbedenklichkeit) gehen im Wesentlichen auf die Reinheitsgesetze in der Tora (Lev 11) zurück. Nach den religionsgesetzlichen Vorschriften gibt es für den Verzehr erlaubte (jiddisch: „koscher“) und verbotene Lebensmittel. (jiddisch: „nicht-koscher“ oder „treife“). Grundlegend sind die Unterscheidung von erlaubten und nicht erlaubten Tieren - das Verbot des Blutgenusses - die Trennung von „fleischig“ (hebräisch: basari) und „milchig“ (hebräisch: chalawi). Erlaubte Produkte, die unter rabbinischer Aufsicht hergestellt wurden, erhalten einen Koscher-Stempel (Hechscher). Sie sind in einer Koscher-Liste verzeichnet, die in Wien seit zwölf Jahren erstellt wird. In Wien halten sich rund 800 Familien mit im Schnitt vier bis fünf Mitgliedern an die jüdischen Speisegesetze.


Quellen:
Wikipedia
Wiener Zeitung
Koscherliste