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Offizielle Inbetriebnahme des österr. Richtfunknetzes#

Sonderpostmarke

Seit 1939 waren durch die Erweiterung des technisch ausnützbaren Wellenbereiches in das Gebiet der Dezimeter- und Zentimeterwellen eine neue Art von Nachrichtenübermittlung ermöglicht worden, die Richtfunkverbindung. In Österreich wurde im Jahre 1955 von der Post- und Telegraphenverwaltung der Ausbau eines Richtfunknetzes in Angriff genommen. Im Juni 1959 wurde mit der Fertigstellung des Richtfunkstationsgebäudes und der Antennenbrücke auf dem Pfänder sowie mit der Inbetriebnahme eines im 400-MHz-Bereich arbeitenden Fernsehübertragungssystems zwischen dem Gaisberg und dem Pfänder ein wichtiger Abschnitt in der Entwicklung der übertragungstechnischen Anlagen abgeschlossen. Dieser wurde mit der offiziellen Eröffnung des Betriebes über den peripherischen Hauptzweig des Richtfunknetzes der Öffentlichkeit bekanntgegeben. Aus diesem Anlaß gab die österreichische Post und Telegraphenverwaltung eine Sonderpostmarke mit dem Richtfunktmast der Relaisstation Zugspitze heraus.