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100. Jahrestag der Gesellschaft der bildenden Künste / "Der Bergmäher" von Albin Egger-Lienz#

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Im Jahre 1961 waren es genau 100 Jahre, daß sich die bedeutendsten Architekten, Bildhauer und Maler der Residenzstadt Wien, die dem damaligen Kunstvereinen "Albrecht Dürer Verein" und "Eintracht" angehörten, zur "Genossenschaft der bildenden Künste" zusammenschlossen. Sie wählten den berühmten Siccard von Siccardsburg zu ihrem Präsidenten. Kaiser Franz Josef hatte den Künstlern einen Baugrund auf dem ehemaligen Glacis nahe der Kärntner Straße geschenkt. Dort sollte in der Folge eines der eindrucksvollsten Austellungshäuser jener Zeit, das Wiener Künstlerhaus, errichtet werden. Am 21. August 1865 wurde der Grundstein gelegt, und am 1. September 1868 wurde das Wiener Künstlerhaus, verbunden mit einer großen Kunstausstellung, eröffnet. Damit hatte die Gesellschaft der bildenen Künste ein würdiges Zuhause gefunden. Das Markenmotiv zeigt einen Ausschnitt aus dem Gemälde "Der Bergmäher" von Albin Egger-Lienz und dokumentiert damit einen der programmatischen Schritte in der Geschichte des Hauses. Alles was er malte, zeigt das Motiv der Erdverbundenheit des Menschen, das sich in seinen späteren Kunstwerken zu eindringlicher, expressiver Aussage steigert.