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50 Jahre Interpol#

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Im Jahr 1923 wurde auf Initiative Österreichs die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation gegründet. Sie ist nicht nur weltumspannend, sondern durch die Kurzbezeichung INTERPOL auch weltweit bekannt. Ausschlaggebend dafür war die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens gegen das immer bedrohlicher werdende internationale Verbrechen. 20 Staaten hatten 135 Delegierte zum Gründungskongreß nach Wien entsandt. Der Zweck der Organisation wurde in zwei Hauptpunkten festgelegt: die gegenseitige, weitgehende Amtshilfe aller Sicherheitsbehörden sowie die Sorge für die Schaffung von Einrichtungen, die geeignet sind, den Kampf gegen das Verbrechen erfolgreich zu gestalten. Der Sitz wurde vorerst Wien. Bis zum Zweiten Weltkrieg gewann die INTERPOL immer mehr an Bedeutung. Im Krieg wurde sie mißbraucht, so daß 1946 sofort festgelegt wurde, daß der INTERPOL jegliche Mitarbeit in Angelegenheiten, die politischen, militärischen, religiösen oder rassischen Charakter haben, bedingungslos untersagt ist. Die rasche und ohne jegliche bürokratische Hemmnisse gewährte gegenseitige Unterstützung der Sicherheitsdirektionen ist im Rahmen der INTERPOL heute eine Selbstverständlichkeit. Polizeibehörden von weit mehr als 100 Ländern unterstützen ihre Tätigkeit, nehmen anderseits aber auch ihre Mithilfe in Anspruch.