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Krimmler Wasserfälle aus der Serie Naturschönheiten in Österreich#

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Die Hohen Tauern stellen das großartigste und formenreichste Kettengebirge der Ostalpen dar, an dem die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol Anteil haben. Der große Durchbruch, einen Nationalpark auf diesem Gebiet zu errichten, stellte die Unterzeichnung der Vereinbarung von Heiligenblut durch die Landeshauptleute von Kärnten, Salzburg und Tirol am 21. Oktober 1971 dar. Durch den Interessenskonflikt zwischen Nationalpark und Ökologie verzögerte sich dessen Schaffung aber noch bis 1984. Am Nordwestrand des Nationalparks, im Gebiet der Gemeinde Krimml, liegen die Krimmler Wasserfälle, die höchsten Wasserfälle Europas und damit ein Naturdenkmal von europäischer Bedeutung. Schon seit dem 19. Jhdt. liegen sie im Spannungsfeld zwischen energiewirtschaftlicher Nutzung und dem Naturschutzgedanken. Entscheidend für die Erhaltung dieses imposanten Naturschauspiels war die Verleihung des "Europäischen Naturschutzdiploms" durch den Europarat. Diese Auszeichnung war auch mitverantwortlich für die Einbeziehung der Krimmler Wasserfälle in den Nationalpark Hohe Tauern.