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Schloss Schönbrunn#

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Die imperiale Schlossanlage Schönbrunn mit ihren Nebengebäuden und dem weitläufigen Park zählt aufgrund seiner langen und recht bewegten Geschichte zu einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler Österreichs. Das gesamte denkmalgeschützte Ensemble, zu dem das Schloss, der Park mit seinen zahlreichen Parkbauten, Brunnen und Figuren, und ebenso der Tiergarten als ältester der Welt zählt, wurden im Jahre 1997 in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen. Die Geschichte Schönbrunns und seiner Vorgängerbauten reicht bis in das Mittelalter zurück. Das gesamte Anwesen wurde seit Beginn des 14. Jahrhunderts als "Katterburg" bezeichnet. Kaiser Matthias nutzte das Areal zum Jagen und soll einer Legende zufolge bei einem seiner Jagdausflüge im Jahre 1612 den Schönen Brunnen entdeckt haben, der Schönbrunn schließlich den Namen gab. Seit Maximilian II. im Besitz der habsburgischen Herrscherfamilie, ging die Schlossanlage nach dem Ende Monarchie in den Besitz der Republik über und wurde von der Schlosshauptmannschaft Schönbrunn verwaltet. Im Jahre 1992 wurde die Schloss Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH gegründet und mit der Verwaltung des Schlosses, dessen Eigentümer weiterhin die Republik Österreich ist, betraut.