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Schloss Maria Loretto#

Gemeinde: Klagenfurt, Lorettoweg 52 Kaernten, Klagenfurt, Lorettoweg 52


Zweigeschoßiger Bau auf rechteckigem Grundriß mit hohem Walmdach; zwei vermauerte Arkaden an der Nordwestecke im ersten Stockwerk; Wappen der Familie Orsini-Rosenberg und Jahreszahl 1652. Im Garten ein Ziehbrunnen aus der Bauzeit mit schmiedeeiserner Bekrönung. Neben dem Schloss die 1658 erbaute Kapelle Maria Loretto (letzte Restaurierungen 1897), mit der schwarzen Lorettomadonna von 1652 aus Italien.

Das Schloss wurde 1652 von Johannes Graf Orsini-Rosenberg als Lustschloss erbaut. Bei Valvasor, 1688, war es noch eine ausgedehnte Schlossanlage „auf italienische Art", mit imposantem Torbau, zwischen Lendkanal und Wörther See gelegen. Nach dem Brand 1708 wurden Schloss und Kapelle in schlichter Form wieder aufgebaut.


Eigentümer: Orsini-Rosenbergsches Familienkomposessorat


Schloss Maria Loretto - Foto: Burgen-Austria

Schloss Maria Loretto - Foto: Burgen-Austria


Schloss Maria Loretto




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 299f;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/110ff
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 126f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten II), Burgen und Schlösser um Klagenfurt, Feldkirchen, Völkermarkt, 2. erw. Aufl., Wien 1980, Seite II/31f