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Schlossruine Einödhof#

Bezirkshauptmannschaft: Knittelfeld Knittelfeld

Gemeinde: Knittelfeld

Katastralgemeinde: Apfelberg Apfelberg Knittelfeld



Von der Anlage sind der viergeschoßige Turm mit Einfahrtstor und Teile des dreigeschoßigen Mitteltraktes (mit Stuckdecke aus der Mitte des 18. Jh.s) erhalten.

Straßenkapelle in der Nähe der Ruine mit Kruzifix um 1500. Der urspr. zur Admontschen Propstei Zeiring gehörende Zehenthof wurde Mitte des 16. Jh.s von den Kainachern zum Schloss ausgebaut. 1629 gelangte der Einödhof an die Teuffenbacher, die den Bau vollendeten.

Weitere Besitzer waren die Galler (1663-1736), die Attems, die Sessler. Eine militärische Beschreibung aus dem 18. Jh. bezeichnet diesen Einödhof als günstige Sperre der Ebene zwischen der Mur und den Bergen; daher auch der dauernde Streit um diesen Besitz.


Eigentümer: Franz Zanger vulgo Schlossbauer


Schloss Einödhof - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681
Schloss Einödhof - Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681
Schlossruine Einödhof - Foto: www.einödhof.at
Schlossruine Einödhof - Foto: www.einödhof.at




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Baravalle, Robert Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1961, Seite 289f;
  • Dehio Steiermark Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz), bearb. von Kurt Woisetschläger und Peter Krenn, Wien 1982, Seite 20