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Hörnesit
Hörnesit, Rezbanya, Ungarn, Inv.Nr. A.a.415, Naturhistorisches Museum Wien, Mineralogisch-Petrographische Abteilung

Hörnesit#


Formel: Mg3(AsO4)2•8H2O

Weitere Information: Mindat


Hörnesit, ein wasserhältiges Magnesium-Arsenat bildet perlmuttglänzende, Gips ähnliche Kristalle aus.

Name: Benannt nach Moriz von Hörnes (14.7.1815, Wien – 4.11.1868), Kustos und ab 1856 Direktor des k.u.k. Hof-Mineraliencabinets. Hörnes veranlasste die Neuaufstellung der Mineraliensammlung. Er war Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Mitbegründer der "Gesellschaft der Freunde der Naturwissenschaften". Das Ehrengrab von Moriz Hörnes befindet sich am Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 0, Nr. 47.


Literatur zum Mineral:
Haidinger (1860): Der Hörnesit, eine neue, von H. Prof. Dr. G.A. Kenngott bestimmte Mineralspecies.- Jb. geol. Reichsanst. Wien.- 11, 41.
Haidinger (1860): Der Hörnesit, eine neue von Herrn Professor Dr. G.A. Kenngott bestimmte Mineralspecies.- Königliche Akademie der Wissenschaften, Sitzber., 40, 18-26.


Literatur zur Person:
Pils, R. (2006): Moriz Hoernes, Förderer von Eduard Sueß am Mineralogischen Hofkabinett in Wien.- 6. Wissenschaftshistorisches Symposium „Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich“(1. – 3. Dezember 2006 Wien).- Berichte der Geologischen Bundesanstalt, Band 69. & Berichte des Institutes für Erdwissenschaften, K.-F.-Univ. Graz, Band 12. Elektronische Version
Naturhistorisches Museum Wien
AEIOU: Hermann Hörnes
Wikipedia: Moriz Hörnes
Hörnes der Ältere