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Wien Museum #

1010 Wien, Karlsplatz 1010 Wien, Karlsplatz


Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

  • Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8 1040 Wien, Karlsplatz 8

Das Wien Museum – von 1887 bis 2003 "Historisches Museum der Stadt Wien" – war einst im Wiener Rathaus untergebracht. Projekte für einen Neubau am Karlsplatz gab es schon vor 1914, etwa von Otto Wagner. Den 1959 eröffneten ersten Museumsneubau der Zweiten Republik entwarf Oswald Haerdtl, ehemaliger Mitarbeiter von Josef Hoffmann und Architekt von Österreich-Pavillons auf Weltausstellungen der 30er Jahre. Seit der Überdachung des Innenhofes im Jahr 2000 hat das Museum einen multifunktionalen Raum für Veranstaltungen und ein Café.
Frühe Höhepunkte der Sammlung bilden archäologische Funde aus dem römischen Legionslager Vindobona, Glasfenster und Plastiken aus dem Stephansdom, darunter die berühmten Fürstenfiguren. Die ältesten Wiener Stadtpläne und zahlreiche Stadtansichten veranschaulichen die bauliche Entwicklung von der mittelalterlichen Bürgerstadt zur Haupt- und Residenzstadt. Zwei große Stadtmodelle verdeutlichen die städtebauliche Zäsur: Wien vor und nach der Schleifung des Glacis und der Errichtung der monumentalen Ringstraßenbauten. Einen Schwerpunkt bilden Exponate aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Möbel, Kleider, Kunstgewerbe, die rekonstruierte Wohnung von Franz Grillparzer, sowie das Wohnzimmer mit anschließendem Kaminraum aus der Wohnung des Architekten Adolf Loos. Auf dem Gebiet der Malerei präsentiert das Wien Museum Spitzenwerke u.a. von Franz Anton Maulbertsch, Johann Michael Rottmayr, Paul Troger, Waldmüller, Amerling, Danhauser, Fendi, Klimt, Schiele, Gerstl und der berühmten Wiener Werkstätte bietet die Dauerausstellung Meisterwerke der Periode "Wien um 1900".

Nach langen Standortdiskussionen einigte man sich auf einen Umbau des Wien Museums auf dem Karlsplatz, dem ein internationaler Architekturwettbewerb vorging. Aus 274 Einreichungen aus 26 Ländern hat die international besetzte Jury in der Sitzung am 19.11.2015 den Entwurf des österreichischen Architektenteams Winkler + Ruck (Klagenfurt) und Ferdinand Certov (Graz) zum Siegerprojekt gekürt. Im Zentrum des Entwurfs steht ein schwebender Baukörper, der den Haerdtl-Bau neu in Szene setzt und das Museum zum Karlsplatz hin öffnet.

Wien Museum Architekturwettbewerb
© Wien Museum

--> Pressemitteilung zum Architekturwettbewerb

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  • Hermesvilla, 1130 Wien, Lainzer Tiergarten 1130 Wien, Lainzer Tiergarten

Im ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiet liegt die Hermesvilla, das "Schloss der Träume", das Kaiser Franz Joseph seiner Frau Elisabeth schenkte. In fünfjähriger Bauzeit schuf der Ringstraßen-Architekt Carl von Hasenauer diesen für viele romantische Landhäuser des Großbürgertums beispielgebenden Bau. Neben Interieurs und einer Schau zur Geschichte des Hauses sowie vielen persönlichen Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ist die Hermesvilla Schauplatz vielbeachteter Sonderausstellungen zu kulturgeschichtlichen Themen.

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  • Römermuseum, 1010 Wien, Hoher Markt 3 1010 Wien, Hoher Markt 3

Das Legionslager Vindobona, das sich vor fast 2000 Jahren im Bereich der Wiener Innenstadt befand, diente der Sicherung der Nordgrenze des Imperium Romanum. Im Untergeschoß des Römermuseums sind Reste von zwei Tribunenhäusern zu sehen, die wichtigste römische Ausgrabung in Wien. Die Römer waren rund 350 Jahre im Wiener Raum, zur Blütezeit lebten hier über 30 000 Menschen. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Bauten Vindobonas sowie das Alltagsleben der Soldaten und der Bevölkerung. 300 Exponate werden mit digitalen Rekonstruktionen ergänzt.

  • Uhrenmuseum, 1010 Wien, Schulhof 2 1010 Wien, Schulhof 2

Das Uhrenmuseum zählt zu den bedeutendsten Sammlungen seiner Art in Europa. Sein einzigartiger Bestand von 3000 Uhren ist in einem Alt-Wiener Innenstadthaus untergebracht, das auf das Mittelalter zurückgeht. Die Exponate dokumentieren die Zeitmessung und Uhrentechnik vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zu den Höhepunkten zählt die astronomische Kunstuhr von David a Sancto Cajetano aus dem 18. Jahrhundert. Die weltberühmten Laterndluhren sind Zeugen der Blütezeit der Wiener Uhrmacherkunst. Der Bestand des 1917 gegründeten Uhrenmuseums geht auf zwei private Sammlungen zurück: die des Mittelschullehrers und ersten Leiter des Hauses, Rudolf Kaftan, sowie auf jene der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach.

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  • Pratermuseum, 1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1 1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1

Das im Gebäude des Planetariums befindliche Pratermuseum zeigt die historischen Veränderungen der Unterhaltungskultur. Zu den Objekten zählen ein Wahrsageautomat, die legendäre Bauchrednerpuppe Maxi, ein Lindwurm aus der Grottenbahn und das große Originalmodell der Wiener Weltausstellung von 1873.

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  • Otto-Wagner-Pavillon, 1040 Wien, Karlsplatz 1040 Wien, Karlsplatz

Entstanden ist der Jugendstil-Pavillon 1898 im Zuge der Errichtung der Stadtbahn. Otto Wagner konzipierte zwei identisch gestaltete Portalgebäude. Das Wien Museum nützt heute den westlichen Pavillon, von wo einst die Züge nach Hütteldorf fuhren. Die vielen dekorativen Details machen die Station zu einem Musterbeispiel des Wiener Jugendstils. Metall und Holz wurden in Apfelgrün gestrichen, der Signalfarbe der Stadtbahn. Hinzu kam Gold und edler weißer Marmor an der Außenseite. Anlässlich der Planung des U-Bahn-Knotens Karlsplatz drohte in den späten 1960er Jahren der Abriss der Pavillons. Es kam zu Protesten, die Stationsgebäude wurden schließlich demontiert und 1977 wieder aufgestellt. Seit 2005 ist im Sommer eine permanente Dokumentation zu Leben und Werk des großen österreichischen Baukünstlers eingerichtet. Dokumentiert wird die Entstehung der berühmtesten Wagner-Entwürfe – etwa der Kirche am Steinhof und des K.K. Postsparkassenamtes – ebenso wie das Stadtbahnprojekt und die modernen Wohnbauten.

  • Otto Wagner Hofpavillon, 1130 Wien, Schönbrunner Schloßstraße 1130 Wien, Schönbrunner Schloßstraße

Der Bau der Stadtbahn war das größte Infrastrukturprojekt in Wien um 1900, das bis heute das Stadtbild prägt. Auf Otto Wagners Initiative geht die Errichtung eines Pavillons für Kaiser Franz Joseph und den „Allerhöchsten Hof" bei der Haltestelle Hietzing zurück. Der 1899 vollendete Bau erhielt ein unverwechselbares, repräsentatives Äußeres und eine kostbare Innenausstattung im Jugendstil. Dass der Kaiser den Pavillon allerdings nur zwei Mal für eine Fahrt mit der Stadtbahn nutzte, war für Otto Wagner sekundär. Nach aufwendigen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten ist der Hofpavillon Hietzing wieder für den Besuch geöffnet. Er vermittelt ein eindrucksvoll konzentriertes Bild von Otto Wagners künstlerischer Haltung, die zu einem Ausgangspunkt für die moderne Architektur des 20. Jahrhunderts werden sollte.

  • Beethoven-Eroicahaus, 1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 92 1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 92
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) wohnte im Sommer 1803 im Wiener Vorort Oberdöbling, der damals von Feldern, Gärten und Weinbergen umgeben war. Wie viele wohlhabende Wiener Bürger verbrachte er die Sommerfrische vor den Toren der Stadt. Hier entstand zwischen Mai und November 1803 ein großer Teil von Beethovens 3. Symphonie, der "Eroica". Das Werk begründete Beethovens Ruf als Revolutionär der Musik. Es übertrifft alle seine bisherigen Kompositionen an Länge wie auch an Kühnheit und Ideenreichtum. Etwa gleichzeitig entstanden die Waldstein-Sonate, die Klaviersonate op. 53, seinem Förderer Ernst Graf Waldstein (1762 - 1823) zugedacht. Mit dem Tripelkonzert op. 56 (für Violine, Violoncello und Klavier) drückte er seine Verbundenheit mit dem Fürstengeschlecht Lobkowitz aus.

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  • Beethoven Pasqualati-Haus, 1010 Wien, Mölker Bastei 8 1010 Wien, Mölker Bastei 8

Ludwig van Beethoven lebte mit Unterbrechungen insgesamt acht Jahre im Haus seines Gönners Johann Baptist Freiherr von Pasqualati auf der Mölkerbastei. Das erste größere Werk, das der Komponist hier komponierte, war die Oper "Leonore", die später gegen Beethovens Willen in "Fidelio" umbenannt wurde. Das Pasqualati-Haus besteht seit 1791 in seiner heutigen Form. Im Pasqualati-Haus wurden mit Sicherheit die 5. und 6. Symphonie ausgearbeitet, mit der sich Beethoven während seiner Sommeraufenthalte in Baden und Heiligenstadt beschäftigt hatte. Später entstand hier das kleine aber wohlbekannte Klavierwerk "Für Elise". In die späteren Aufenthalte fällt auch die Komposition des Streichquartetts op. 95, des Klaviertrios op. 97, der 7. und 8. Symphonie sowie der Violinsonate op. 96. Bettina Brentano besuchte Beethoven mehrmals während seines zweiten Aufenthalts im Pasqualati-Haus und hielt ihre Eindrücke in ihrem Briefroman "Goethes Briefwechsel mit einem Kinde" fest.

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  • Beethoven-Wohnung Heiligenstadt, 1190 Wien, Probusgasse 6 1190 Wien, Probusgasse 6

Die Gedenkstätte befindet sich in einem 1967 von der Stadt Wien angekauften Haus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Hier arbeitete Ludwig van Beethoven an seiner 2. Sinfonie, den Klaviersonaten op. 30, den Klaviervariationen op. 34 und 35. Im Bewusstsein fortschreitender Ertaubung schrieb er 1802 seinem Bruder den - nie abgesandten - Brief, der als Heiligenstädter Testament bekannt ist. Es beginnt: "Oh ihr Menschen, die ihr mich für feindselig, störrisch oder misanthropisch haltet, wie unrecht tut ihr mir…"

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  • Haydn-Haus, 1060 Wien, Haydngasse 19 1060 Wien, Haydngasse 19

Schon 1899 wurde hier das erste Haydn-Museum eröffnet. Seit 1904 befindet sich die Erinnerungsstätte in städtischem Besitz und ist somit die älteste musealisierte Musikerwohnung. Das Bürgerhaus in Wien-Gumpendorf, in dem Joseph Haydn (1732-1809) seine letzten zwölf Lebensjahre verbrachte, wurde zur 200. Wiederkehr des Todestages renoviert, die ursprüngliche Raumfolge wieder hergestellt und der Hausgarten rekonstruiert. In dem Vorstadthaus, das der Komponist aufstocken ließ, entstanden "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten". Der Meister, damals der berühmteste Komponist Europas, empfing hier prominente Gäste. Das Museum zeigt seine Lebenswelt um 1800, Noten, Musikinstrumente und von Haydn gesammelte Erinnerungsstücke, die er seinen Besuchern präsentierte.

  • Mozartwohung, 1010 Wien, Domgasse 5 1010 Wien, Domgasse 5

Die Mozartwohnung in der Domgasse Nr. 5, eine Außenstelle des Wien Museums, ist seit 27. Jänner 2006 Teil des neuen "Mozarthaus Vienna". Die Mozartwohnung des Wien Museums im ersten Stock ist die vornehmste, größte und teuerste Wohnung, die Mozart jemals hatte – und seine einzige, die i Wien erhalten geblieben ist. Sie besteht aus vier Zimmern, zwei Kabinetten und einer Küche. Mozart logierte hier von Ende September 1784 bis Ende April 1787. In diesen zweieinhalb Jahren entstanden zentrale Werke wie etwa "Le Nozze di Figaro".

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  • Schubert-Geburtshaus,1090 Wien, Nußdorfer Straße 54 1090 Wien, Nußdorfer Straße 54

Franz Schubert(1797-1828) wurde im einstöckigen Haus "Zum roten Krebsen" auf dem Himmelpfortgrund geboren. Mit dem lang gestreckten Hof und Pawlatschengängen, die zu den Wohnungen führen, ist es ein typisches Vorstadthaus des 18. Jahrhunderts. Schubert wohnte bis zu seinem 5. Lebensjahr hier. Dann übersiedelte die Familie in das Schulhaus Wien 9, Säulengasse 3, wo der Vater unterrichtete und Franz Schubert als sein Gehilfe arbeitete. Im "Erlkönighaus" schuf er zahlreiche Kompositionen. Die Gemeinde Wien kaufte das Geburtshaus in der Nußdorfer Straße an und richtete es 1912 als Museum ein. 1966 wurde das ursprüngliche Erscheinungsbild rekonstruiert und drei Jahre später das Museum neu eröffnet. Hier wird der größte Teil seiner Biographie veranschaulicht und dokumentiert: Schuberts Ausbildung, seine musikalische Entwicklung, seine Familie und Freunde. Neben den berühmtesten zeitgenössischen Schubert-Porträts von Wilhelm August Rieder, Moritz von Schwind und Leopold Kupelwieser ist als Franz Schuberts Brille, sein "Markenzeichen", ausgestellt.

Seit 1996 befinden sich im Schubert-Geburtshaus zwei Gedenkräume für seinen Zeitgenossen, den Schriftsteller und Maler Adalbert Stifter (1805-1868). Sie zeigen 50 Werke aus allen Perioden Stifters malerischen Schaffens.

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  • Schubert-Sterbewohnung, 1040 Wien, Kettenbrückengasse 6 1040 Wien, Kettenbrückengasse 6

Seine letzten beiden Lebensmonate verbrachte Franz Schubert in der Wohnung seines Bruders Ferdinand in der Kettenbrückengasse. Ergänzend zur Ausstellung im Geburtshaus wird in der Gedenkstätte in der Kettenbrückengasse über Schuberts Lebensende (November 1828) berichtet. Hier werden seine letzten musikalischen Entwürfe, der letzte eigenhändig geschriebene Brief, sowie die ebenfalls in schriftlichen Zeugnissen manifestierten sorgenden Bemühungen seiner Verwandten im Zusammenhang mit seinem Tod gezeigt.

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  • Johann Strauß-Wohnung, 1020 Wien, Praterstraße 54 1020 Wien, Praterstraße 54

Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie. Er begann seine Karriere als Komponist und Dirigent von Tanz- und Marschmusik, später auch der Operretten. Als internationaler Star unternahm er Tourneen u.a. nach Russland, und Amerika. Zur Leopoldstadt besaß Johann Strauß (Sohn) von Kindheit an ein enges Verhältnis. Im Haus "Zum goldenen Hirschen" in der heutigen Taborstraße 17 wohnten die Eltern und Geschwister, später auch die Schwägerinnen und deren Kinder. Nach der Eingemeindung der Leopoldstadt in die "Großkommune Wien" im Jahre 1850 änderte der Bezirk binnen kurzem sein Aussehen. Johann Strauß Sohn lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870. Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau". Er feierte im nahe gelegenen, inzwischen nicht mehr bestehenden Dianasaal am 15. Februar 1867 – von einem Männerchor gesungen – seine Premiere.

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