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Knochenflöte aus Flavia Solva - Musik-Lexikon - Kunst und Kultur

Römerzeit#

Knochenflöte aus Flavia Solva#

Knochenflöte
Bild a

Sonagramm
Bild b

Klangspektrum
Bild c

a) Die Knochenflöte mit drei Grifflöchern stammt aus dem 2. Jh. n. Chr. und wurde in Flavia Solva gefunden. Sie wird heute im Joanneum/Graz aufbewahrt. Es handelt sich dabei wohl um ein Hirteninstrument. Die Flöte weist drei Grifflöcher auf, das Anblasende wurde zur Schließung der Poren angebrannt. Durch günstige Konservierung ist sie heute noch spielbar.

Das Sonagramm (Abbildung b) zeigt deutlich den Grundton (grün) und die ersten vier Obertöne (orange) Die Kurve oben zeigt den Schwingungsverlauf eines Kanals (Monoaufnahme) an. Die rote Kurve seitlich zeigt den Schwingungsverlauf zum durch die Eprouvette markierten Zeitpunkt.

Abbildung c) stellt das Klangspektrum des Ausschwingvorganges dar. Zu Beginn sind der Grundton und die vier Obertöne eindeutig erkennbar, die anderen Erhebungen bilden nur jene Geräusche ab, die durch das Anblasen entstehen. Zum Tonende hin fallen die Obertöne nacheinander weg. (E. Stadler)

Qualität:

(187 kB, MP3) (988 kB, WAV)

© Klangspektrum und Sonagramm: GM-Tonstudio-Musikverlag Dr. Werner Jauk, Ludwig-Benedek-Gasse 19, A-8054 Graz.