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Von Herolden und Wappen#

von Peter Diem

Heraldik ist die Lehre von den Wappen und ihrem richtigen Gebrauch. Das Wort "Heraldik" für "Wappenkunde" existiert erst seit etwa dreihundert Jahren. Es leitet sich vom Begriff "Herold" (ahd. hariwalt = Heer-Walter, altfrz. herault) ab.

Im Lauf der Zeit entwickelte sich eine dreistufige Hierarchie: Der König der Herolde ("Wappenkönig") stand über den Herolden und diese wieder über den Persevanten (von frz. poursuivant, Anwärter). Später übernahmen die Herolde auch die Organisation der Turniere. Sie überprüften die Ebenbürtigkeit der Teilnehmer (durch die sogenannte "Helmprobe", die Beurteilung der Helmzier, wurde die notwendige Zahl adliger Ahnen festgestellt) und nahmen die Auslosung der jeweiligen Gegner vor.

Die Herolde

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Zwischen den Fronten

Die Herolde hatten die Aufgabe, während der zahllosen Fehden und Schlachten des Mittelalters Freund und Feind nach Wappen und Fahne zu unterscheiden, den Verlauf kriegerischer Auseinandersetzungen zu beobachten und gemeinsam mit den Herolden der Gegenseite den Ausgang einer Schlacht zu beurkunden: Sieger war in der Regel jene Partei, die die geringere Zahl von Gefallenen aufzuweisen hatte. Die Herolde konnten zu diesem Zweck als unverletzliche Boten und Parlamentäre die Schlachtreihen durchschreiten.

Als unverwechselbares Kennzeichen ihrer überparteilichen Funktion trugen sie einen weithin sichtbaren Wappenrock, den "Tappert", über ihrem Ringelpanzer. Sie waren unbewaffnet und hielten sich stets in unmittelbarer Nähe ihres Fürsten bzw. Heerführers auf. Sollte eine Verfügung des Feldherrn bekanntgemacht werden, legte der Herold den Tappert an und verlas den Text nach drei Hornsignalen seines Trompeters.

Der Herold wurde auch zum Gegner gesandt, um Kampf, Kapitulation, Übergabe, Waffenruhe oder Zweikämpfe zwischen Einzelpersonen anzubieten. Die Tätigkeit des Herolds erforderte gute Sprachkenntnisse, ein unfehlbares Gedächtnis und große Diskretion, da er seine Wahrnehmungen im gegnerischen Lager dem eigenen Herrn nicht mitteilen durfte. Die Herolde hatten auch als Zeugen beim Ritterschlag und bei der Identifizierung im Kampf gefallener Ritter wichtige Funktionen. Manche Herolde führten genaue Wappenverzeichnisse - bis heute wichtige Quellen für die Entwicklung des Wappenwesens. In Staaten mit starker Bindung an die Tradition - wie etwa in Großbritannien - existiert das Heroldsamt bis heute. In den meisten Ländern ist es jedoch spätestens im 19. Jahrhundert untergegangen; seine Funktionen als Sachwalter des Wappenwesens und Vertreter der Wappenkunde sind auf Protokoll- bzw. Archivbeamte, auf private Vereine und wissenschaftliche Gesellschaften übergegangen.

Das Wappenwesen selbst hat sich unter arabischem Einfluss aus der Waffentechnik der Ritterheere entwickelt. Während der Kreuzzüge stießen die europäischen Heere auf so erbitterten Widerstand, dass sie ihre Schutzbewaffnung verstärken mussten. Durch die Einführung des Ritterhelms mit Visier wurden die Krieger unkenntlich und mußten sich durch leicht identifizierbare Zeichen wieder kenntlich machen: durch bemalte Schilde, verzierte Helme und Pferdedecken sowie Reiterfahnen. Einfache Farbgebung und Schildteilung machten diese Kennzeichen weithin sichtbar und erkennbar. Ein weiteres Element der schrittweise entstehenden Heraldik war die Kennzeichnung nach Nationen. Vor dem Dritten Kreuzzug schlossen sich Kreuzfahrer gleicher Sprache unter einem gleichartigen Kreuz zusammen. Schließlich wurde das Wappenwesen durch die mittelalterliche Lehensordnung gefördert. Zwischen Lehensherrn und Knecht wurde ein auf gegenseitiger Treue und Unterstützung beruhendes Rechtsverhältnis begründet, das vor allem in der Übertragung von Nutzungsrechten an Grund und Boden bestand. Als Gegenleistung hatte der Lehensnehmer Naturalabgaben und Kriegsdienste zu leisten. Mit der Zeit konnte die Erblichkeit der Lehen durchgesetzt werden, womit auch das erbliche Wappen entstand. Es hat sich in vielerlei Formen bis in die heutige Zeit erhalten: als Staats-, Landes-, Gemeinde- und Familienwappen, als Wappen kirchlicher Würdenträger, als Ordens-, Universitäts- und Vereinswappen.

Heraldische Regeln
 

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Charakteristisch für die Wappenkunde ist zunächst ihre kunstvolle und komplexe Fachsprache, nicht nur im Deutschen, sondern auch in den anderen europäischen Sprachen. Ähnlich wie in der Waidmanns- oder Seemannssprache haben viele Dinge in der Heraldik ihre ganz speziellen Namen. Für die einzelnen Teile des Wappens und für die Formen seiner Bilder werden vielerlei überlieferte Fachausdrücke verwendet.

Hiezu einige Beispiele: Ein Turm, durch dessen Tor und Fenster die Grundfarbe des Wappenfeldes sichtbar wird, heißt "betagleuchtet". Ein Fisch ist "beflosset", ein Wal hingegen "gefiedert", beides aber nur, wenn die Flossen andersfarbig dargestellt sind. Ein Löwe wird in der Regel "steigend" (auch: "zum Grimmen geschickt") dargestellt, der Adler auffliegend (ebenfalls "steigend").

Wendet sich der Kopf eines Adlers ausnahmsweise nicht nach rechts, sondern nach links (z. B. der nationalsozialistische Parteiadler, aber auch der burgenländische Wappenadler), so wird er als "widersehend" bezeichnet.

Besonders wichtig ist die folgendeRegel über "rechts" und "links":

Die Seiten eines Wappens werden immer in Richtung zum Beschauer beschrieben:heraldisch "rechts" ist also auf dem Papier links und umgekehrt. "Schrägrechte Schraffur" (zur schwarzweißen Darstellung von Grün) läuft somit auf dem Papier von der linken oberen ("vorderen") zur rechten unteren ("hinteren") Schildecke.

Ein Wappen kann neben dem Schild (es heißt "der" Schild, nicht "das" Schild!) u. a. noch folgende Elemente enthalten: Helm mit Helmdecke und Helmzier sowie die "Pracht"- oder "Prunkstücke" - Schildhalter, Postament, Wappenmantel oder Wappenzelt, Rangkrone, Orden mit Kollane und Kreuz, Wort- oder Bilddevise.

Schildformen

Ausgehend vom schlanken, oben abgerundeten "Normannenschild" (Schlacht bei Hastings 1066, dokumentiert im berühmten Teppich von Bayeux), folgte die heraldische Schildform zunächst den Erfordernissen des Kampfes, später des ritterlichen Kampfspieles, des Turniers, um sich in der Neuzeit nach rein ästhetischen Gesichtspunkten zu verändern. Als "Tartsche" bezeichnet man jene Schildform, deren oberer Rand rechts an einer Stelle eingebuchtet ist, um eine Auflage für die Lanze zu bilden ("Speerruhe"). Die "Setztartschen" ("Pavesen") konnten zu Schutzwällen vereinigt werden, hinter denen sich vor allem die Armbrustschützen verbargen. Mit der Zeit veränderten die Turniere ihren Charakter; statt den Gegner mit der Lanze aus dem Sattel zu heben, genügte es beim "Kolbenturnier", ihm mit einem Kolben die Helmzier abzuschlagen.

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Gegen Ende des 15. Jahrhunderts verloren die Turniere dann gänzlich an Bedeutung; nach der Einführung des Schwarzpulvers in Europa zu Anfang des 14. Jahrhunderts waren sie zum kostspieligen Luxus geworden, den auch die Wiederbelebungsversuche Kaiser Maximilians (1459-1519) - wegen seiner Vorliebe für das Turnier der "letzte Ritter" genannt - nicht mehr retten konnten. Die Schilde wurden in der Folge dem Formempfinden der Renaissance und des Barock unterworfen. Erst im 20. Jahrhundert wurde die Schildform wieder "klassisch" im deutschen Sprachraum unten meist rund verlaufend.

Helm und Helmzier

Auch der Helm folgte in seiner Formgebung zunächst der Entwicklung der Waffentechnik. Zunächst als Schutz gegen Schwertschläge ausgeführt, erzwangen Bogen- und Armbrustschützen im 12. Jahrhundert das Vollvisier. Durch das Turnierwesen führte die Entwicklung vom Stechhelm zum Kolbenturnierhelm ("Bügel"- oder "Gitterhelm"). Demgemäß deuten Stechhelme eher auf bürgerliche Wappeninhaber, Bügelhelme eher auf adelige Besitzer, die sich dem Turnier ja länger widmen konnten.

Die Helmzier ("Kleinod" oder "Zimier") und die (ursprünglich rote) Helmdecke stammen ebenfalls aus der Waffen- und Turniertechnik, wurden aber bald als rein künstlerische Möglichkeiten zur Verzierung des Wappens aufgefasst. Die von der Wirklichkeit oft in idealisierender Weise abweichende Darstellungsform war stark der Mode unterworfen und bildet so eine gute Grundlage für die Datierung eines Wappens.

Schildhalter

Menschliche Figuren oder Fabeltiere, die den Wappenschild tragen oder halten, heißen Schildhalter. Ursprünglich wurde oft eine Abbildung des Wappeninhabers selbst verwendet. Später kamen geharnischte Männer oder allegorische Fabeltiere auf. Sehr beliebt waren die sogenannten "Wilden Männer" oder "Wilden Frauen", nackte, behaarte Waldmenschen mit Laubkränzen und Keulen. Auch Engel oder Heiligengestalten wurden als Schildhalter verwendet. So wurde etwa das gemeinsame Wappen der österreichisch-ungarischen Monarchie (1915) von einem Greifen und einem Engel gestützt.

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Postament, Konsole

Sockel oder verziertes Gestell, das als Basis für das gesamte Wappen dient und auf dem in der Regel die Schildhalter stehen.

Wappenmantel, Wappenzelt
Oben mit einer Rangkrone zusammengehaltener Umhang, der den Schild umschließt. Außen meist purpurfarbig, innen meist hermelinbesetzt, ist der Wappenmantel mit goldenen Fransen und an beiden Seiten mit goldenen Quastenschnüren versehen. Von einem Wappenzelt oder Pavillon spricht man, wenn der Umhang aus einer Kuppel fällt und wie ein Baldachin das ganze Wappen umgibt. Die Außenseiten sind oft mit dem Hauptmotiv des Wappens besät.

Rangkrone
Ähnlich wie der Schild hat sich die Krone in mannigfacher Weise entwickelt. Als Bekrönung des Wappens wurde sie zuerst nur von Königen verwendet, setzte sich aber dann für alle Rangstufen des Adels durch. Die Heroldskunst erfand eine Reihe von stilisierten, mit Edelsteinen und Perlen besetzten Reifen, die meist nur in der Wappendarstellung, nicht aber in der Wirklichkeit existierten. Jedem Adeligen stand nur die Rangkrone zu, die seinem Titel entsprach. Die Zeichnungen der Rangkronen folgen nationalen Besonderheiten.

Orden
Das Konzil von Clermont (1095) hatte in Europa eine Welle der Begeisterung für die Kreuzzugsidee ausgelöst. Die Gefahren auf der Reise in den Orient veranlassten jene, die "das Kreuz genommen" hatten, sich in Gemeinschaften zusammenzuschließen. So entstanden die kirchlich orientierten Kreuzfahrerorden, darunter die drei bedeutendsten Ritterorden: die Johanniter oder Malteser, der Deutsche Ritterorden, die Tempelritter. Dazu kamen später unter anderem: der Hosenband-Orden oder der Orden vom Goldenen Vlies, der Stephansorden, der Maria Theresien-Orden, der Leopoldsorden, der Orden von der Eisernen Krone, die französische Ehrenlegion. Da manche dieser Orden für die österreichische Symbolgeschichte wichtig sind, wird an anderer Stelle auf sie näher eingegangen werden (siehe den Beitrag "Orden"). Schon sehr früh begannen die Angehörigen der geistlichen und weltlichen Ritterorden, ihre Ordenskennzeichen in das Wappen einzufügen. Es gab aber keine feste Regel, an welcher Stelle das Ordenssymbol in das Wappen integriert werden sollte. Dort, wo der Souverän sich zum Haupt eines Ordens gemacht hatte oder diesen selbst gestiftet hatte, wurden Kollane und Ordenskreuz bald in das Staats- oder Familienwappen aufgenommen, wobei der ranghöchste Orden immer den äußersten Ring bildet. Der Orden vom Goldenen Vlies ist daher auf allen kaiserlichen Wappen Österreichs gut sichtbar (siehe das Wappen von 1915 oben).

Devise, Wahlspruch

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Wappen können einen kurzen, auf Zettel oder Bänder geschriebenen Spruch, eine Wortdevise beinhalten, so z. B. "Indivisibiliter ac inseparabiliter" im oben dargestellten großen gemeinsamen Wappen von 1915 oder "Gott mit uns" im preußischen Wappen. Dieser Spruch fand sich im übrigen auf dem Koppelschloß der deutschen Uniformen im Zweiten Weltkrieg.

Daneben gibt es Buchstabendevisen (vgl. den Beitrag über AEIOU) und Bilddevisen.

Beispiele für die letzteren sind die Säulen des Herkules, die Kaiser Karl V. als Zeichen dafür verwendete, dass in seinem Reich "die Sonne nicht unterging". Sie sind noch heute Teil des spanischen Wappens, das auch die Devise "plus ultra" enthält





Blasonierung - Schildteilung

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Die fachgemäße Beschreibung eines Wappens heißt "Blasonierung" (Rückbildung aus dem Französischen von dt. "blasen", der lautstarken Beschreibung eines Wappens durch den Herold). Dabei gelten vor allem folgende Regeln:

- Ist der Wappenschild ungeteilt, kann er eine oder mehrere "gemeine Figuren" oder "Wappenbilder" enthalten.

- Ist der Wappenschild durch "Schnitte" unterteilt, entstehen geometrische  Figuren, die sogenannten "Heroldsstücke", die ihrerseits als "Plätze" für Figuren verfügbar sind.

- Ist der Wappenschild selbst aus einzelnen Wappen zusammengesetzt, spricht man von "Feldern", die mit arabischen Ziffern nach ihrem Rang bezeichnet werden.

Bei der Blasonierung beginnt man immer mit der Beschreibung des Schildes. Ist dieser ungeteilt, wird zunächst seine Farbe angegeben. Dann beschreibt man die Figuren oder Heroldsstücke, deren Farbe man dabei als Adjektiv "meldet". Zwei Beispiele:

- In Grün ein weißer, rot gewaffneter und rot gezungter Panther (Wappenbild): das Wappen der Steiermark.
- In Rot ein silbernes Kreuz (Heroldsstück) - das Wappen Wiens.

Als nächstes werden der Helm und die Helmdecke beschrieben und zuletzt - nach außen fortschreitend - die Prachtstücke.





Tinktur, Pelzwerk und Schraffur

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Die heraldischen Farben werden "Tinkturen" genannt. Die klassische Heraldik unter scheidet zwei "Metalle", nämlich Gold (= Gelb)
und Silber (= Weiß) von vier "Farben": Rot, Blau, Schwarz und Grün (Reihenfolge ihrer Häufigkeit). Selten tritt auch Purpur (die Farbe Karminrot, nicht Scharlachrot wie im "Kardinalspurpur"!) auf; später kommen noch Braun, Orange, Violett, Lila, Asch-, Eisen- und Naturfarbe hinzu. Für die Verteilung von "Metall" und "Farbe" stellt die strenge Heraldik zwei Grundsätze auf, die freilich sehr oft durchbrochen wurden, insbesondere beim päpstlichen Wappen, bei komplexen Heroldsstücken und bei mehrfarbigen Wappen.

1. Jedes Wappen soll wenigstens eines der beiden "Metalle" enthalten.
2. "Farbe" soll nicht an "Farbe" grenzen, "Farben" sollen durch "Metall" getrennt werden.

Der Sinn dieser alten heraldischen Regeln liegt darin, dass die Kombination von "Metall" und "Farbe" besser sichtbar ist als Farbe auf Farbe. Insofern ist der österreichische Bindenschild ein gutes Beispiel für strenge Heraldik. Auch gab es die Regel, dass Metall nie auf Metall gemalt werden dürfe, da sich die Farben aufweite Entfernungen schlecht abzeichnen würden. Es ist bemerkenswert, dass auch heute noch sämtliche Straßenverkehrszeichen allein in den sechs klassischen heraldischen Tinkturen ausgeführt werden.

Was die Symbolbedeutung der Farben in der Heraldik betrifft, so ist diese im Beitrag "Farben" jeweils mitbeschrieben (s.d.). Die Leuchtkraft der Farben richtet sich vor allem nach der Größe der Darstellung: so sind größere Felder in leicht gedämpften Farben darzustellen, weil sie sonst schreiend und kitschig wirken, in kleinen Wappendarstellungen sollten die Farben aber leuchtender gewählt werden.

J. M. Galliker empfiehlt zur drucktechnischen Darstellung der heraldischen Farben folgende Werte auf der in jeder Druckerei vorhandenen Pantone-Skala: Gelb: 109, Rot: 032 C, Blau: Process Blue C, Grün: 355 c.1

--> Joseph Melchior Galliker, Schweizer Wappen und Fahnen. Zug - Luzern 1987, Seite 18

Zu den Tinkturen treten die Pelzwerke. Ihre wichtigsten Vertreter sind Hermelin, Kürsch und Feh, die in verschiedenen Spezialformen vorkommen. Das Zeichen für Hermelin kommt von seiner Befestigung durch eine Spange und drei Stecknadeln.Von den Pelzwerken zu unterscheiden ist die "Damaszierung", die feine Verzierung von Wappenflächen. Diese darf bei der Blasonierung nicht erwähnt werden, weil sie der Freiheit des künstlerischen Gestaltens unterliegt.

Die Heraldik als historische Hilfswissenschaft reicht darüber hinaus in die Bereiche der Siegelkunde, des Münzwesens (Numismatik), des Gewerbes (Zunftwesen), der Universitäten (Studentenverbindungen) und - vor allem - der Genealogie (Adelsund Familienheraldik). Fachliche Auskünfte erteilen folgende heraldische Vereinigungen im deutschen Sprachraum:

Österreich: Heraldisch-Genealogische Gesellschaft "Adler", Universitätsstraße 6, 1096 Wien
http://www.adler-wien.at office@adler-wien.at

Deutschland: Der HEROLD, Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften, Archivstraße 12-14, D-14195 Berlin,
http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/index.htm

Schweiz: Schweizerische Gesellschaft für Heraldik und Genealogie, Habsburgerstr. 52 a, CH-6003 Luzern, Tel. 0041/41/513 172.
Schweizer gen.-herald. Webkatalog

Siehe auch: Farben, kirchliche Heraldik

--> Siehe auch das ausgezeichnete Handbuch von Stefan Josef Bittl, München:
Empfehlung für die Tingierung in der bayerischen Kommunalheraldik


Kurzfassung der Tingierungsvorschläge von Stefan Josef Bittl
Tingierung nach Bittl