Österreichische Offiziersgesellschaft

Die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG) ist ein Verein von Offizieren des Österreichischen Bundesheeres. Der Verein definiert sich seinem Motto gemäß als "sicherheitspolitisches Gewissen der Republik Österreich". Die ÖOG sieht ihre Aufgabe unter anderem darin "einerseits als Mittler zwischen Militär- und Sicherheitsexperten und Laien und andererseits als das mahnende Gewissen bei Entwicklungen, die sich nicht mit dem Verständnis der Mitglieder der OG decken", zu fungieren.

Mitglieder sind sowohl Berufs- als auch Milizoffiziere. Der Vorsitzende war sehr oft ein Offizier der Reserve.

Die ÖOG besteht aus zehn Landesoffiziersgesellschaften (LOG), wobei in jedem Bundesland eine, in Niederösterreich sogar zwei LOG etabliert sind. Die ÖOG gibt auch eine eigene Zeitschrift, "Der Offizier" heraus.

Im Jänner 2011 kam es zu einem Konflikt zwischen der ÖOG und Verteidigungsminister Norbert Darabos wegen der von ihm geplanten Abschaffung der Wehrpflicht. Eine Rücktrittsaufforderung beantwortete er mit einer Aussage bei einer Pressekonferenz, in der er die Bedeutung des "Vereins" mit der des SC Kroatisch Minihof gleich setzte.[1]

Im Mai 2011 wurde zuerst Christian Segur-Cabanac als Verbindungsperson vom Verteidigungsministerium abgezogen und in der Folge wurden auch die Subvention (zuletzt 5.500 Euro jährlich) vom Ministerium gestrichen, während die Unteroffiziersgesellschaft diese weiter erhält. Ein Zusammenhang mit dem Konflikt wird aber seitens des Ministeriums bestritten.[2]

Einzelnachweise

  1. ORF online am 25. Jänner 2011
  2. Ministerium streicht Offiziersgesellschaft Förderung auf ORF vom 8. Mai 2011 abgerufen am 8. Mai 2011

Weblinks