Aquädukt Baden

Aquädukt in Baden bei Wien

Der Aquädukt Baden ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk der Wiener Wasserversorgung im Verlauf der I. Wiener Hochquellenwasserleitung in Baden bei Wien in Niederösterreich.[1]

Der von Baurat Karl Junker (1827–1882) geplante, zwischen 1870 und 1873 errichtete Aquädukt Baden ist eine ungefähr 788 Meter lange Talübersetzung über die Schwechat am östlichen Ende des Helenentals. Das Bauwerk setzt sich zusammen aus

  • 7 Bogenstellungen mit vollem Kreisbogen und je rund 1,9 Metern Spannweite und
  • 10 Bogenstellungen mit je rund 3,8 Metern Spannweite verborgen in der Anschüttung.

Sichtbar von dieser Talquerung sind

  • 5 Bogenstellungen mit je rund 9,5 Meter Spannweite,
  • 14 Bogenstellungen mit je rund 11 Meter Spannweite,
  • 8 Bogenstellungen mit je rund 13 Meter Spannweite,
  • 6 Bogenstellungen mit je rund 15 Meter Spannweite,
  • 9 Bogenstellungen mit je rund 13,6 Meter Spannweite,
  • 1 Bogenstellung mit je rund 16 Meter Spannweite und
  • 1 Bogenstellung mit rund 1,9 Meter Spannweite.

Die lichte Höhe des Aquädukts über der Schwechat beträgt ungefähr 23 Meter bei einer Gesamthöhe von etwa 28 Metern.

Literatur

  • Carl Mihatsch: Der Bau der Wiener Kaiser Franz Josef Hochquellen-Wasserleitung. Selbstverlag, Wien, 1881. [2]

Fußnoten

  1. http://www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink?SEITE=%2F2006%2F1019%2F006.html
  2. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.

Weblinks

48.00638888888916.213611111111Koordinaten: 48° 0′ 23″ N, 16° 12′ 49″ O