Bartolomeo Altomonte

Selbstporträt Altomontes
Aurora weckt Morpheus (1769)

Bartolomeo oder Bartholomäus Altomonte (auch Hohenberg) (* 24. Februar 1694 in Warschau; † 11. November 1783 in Sankt Florian) war ein österreichischer Maler und ein namhafter Vertreter der barocken Freskomalerei.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Bartolomeo kam 1694 als drittes von sechs Kindern in einer Vorstadt des heutigen Warschau zu Welt. Sein Vater, Martino Altomonte, war zuvor an den Hof des polnischen Königs Jan Sobieski berufen worden.[1]

Bartolomeo Altomonte verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Linz und wirkte vor allem in österreichischen Klöstern (etwa Stift Sankt Florian und Stift Admont). Er setzte teilweise Entwürfe seines Vaters um, lernte jedoch auch bei Daniel Gran. Tendenzen zum Rokoko blieben dem Künstler zeitlebens fremd, so gilt er als letzter großer Vertreter der Barockallegorie.

Einzelnachweise

  1. Rudolf Lehr: Landeschronik Oberösterreich, Wien: Verlag Christian Brandstätter 2004 S. 171 Artikel: „Entdeckungen um Bartolomeo Altomonte“ von Rudolf Lehr.

Literatur

Weblinks

 Commons: Bartolomeo Altomonte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien