Berufsschule Attnang

Berufsschule Attnang (BS Attnang)
Schulform Berufsschule
Ort Attnang-Puchheim
Bundesland Oberösterreich
Staat Österreich
Koordinaten 48° 1′ 11,2″ N, 13° 43′ 26,5″ O48.0197913.72404Koordinaten: 48° 1′ 11,2″ N, 13° 43′ 26,5″ O
Träger Land Oberösterreich
Schüler ca. 1400/Jahr
Lehrkräfte ca. 40
Leitung Franz Kirchberger
Website schulen.eduhi.at/bs-attnang

Die Berufsschule Attnang (BS Attnang) ist eine Berufschule für metallverarbeitende Berufe in Attnang-Puchheim in Oberösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Organisation

Die Schule hat etwa 50 Mitarbeiter, davon um die 40 Lehrer. Schulleiter ist Dir. Ing. Franz Kirchberger.[1][2]

Jedes Jahr werden um die 1400 Schüler unterrichtet.[1]

Geschichte und Bauwerk

Die Berufsschule wurde 1945, nach den schweren Bombenangriff auf den Bahnhof Attnang-Puchheim, in der halbzerstörten Hauptschule untergebracht, und dann 1947 in die Volksschule von Alt-Attnang übersiedelt. Das Gebäude ist ein großer, und typischer Schulbau des Späthistorismus aus dem Jahr 1906.[3]

1965–1968 erfolgten Anbauten für eine moderne Lehrwerkstätte, bis 1987 weiterer Ausbau, 1970–1972 eine Generalsanierung des Altbaus, 1996 der Zubau des Labortraktes.[3]

Angebot

Die Schule bietet die schulische Ausbildung im Rahmen der dualen Ausbildung Lehre/Berufschule für:

  • Maschinenbautechniker/in (MBT)
  • Metallbautechniker/in (MBAT)
  • Metallbeartungstechniker/in (MBET)
  • Produktionstechniker/in (PTE)
  • Stahlbautechniker/in (SBT)

Die Schule verfügt über 9 Labors (etwa für CAD, CNC, Elektro, Werkstoffprüfung) und 9 Werkstätten (Dreherei, Fräserei, CNC-Werkstätte, Schweißerei mit Autogen- und Elektroschweißanlage, Bauschlosserwerkstätte, Handwerkstätte, eine Schmiede und eine Kunststoffwerkstätte), und ist umfangreich mit Schüler-PCs ausgestattet.

Der Berufsschule angeschlossen ist seit 2001 ein Internat mit 72 Betten.[4]

Außerdem verfügt sie über eine Photovoltaik-Tankstelle[5]

Werke

  • Mahnmal Todeskommando Attnang-Puchheim am Bahnhof, 2003[6]
  • Gipfelkreuz Eibenberg bei Ebensee, 2011[7]

Auszeichnungen

  • eLearning-Award 2009 (Robert Murauer)
  • eLearning-Award 2010 (Robert Murauer)
  • IMST-Award 2010, Kategorie Klassen- und schulübergreifende Projekte für Unterrichtsmaterialien Wissenskataloge statt Lehrermonologe[8][9]
  • Österreichischer Schulpreis 2011, Urkunde über die Nominierung[10]
  • Dr.-Paul-Le-Caër-Preis 2011 des Mauthausenkomitees Vöcklabruck, für die Arbeit gegen das Vergessen und gegen das Auftreten rassistischer, extremistischer und fremdenfeindlicher Tendenzen im Bezirk Vöcklabruck[11]

Literatur

  • Robert Murauer, Stefan Gruber, Thomas Malfent, Arnold Müller, Ferdinand Vogl, Berufsschule Attnang, Fonds für Unterrichts- und Schulentwicklung: Vom Frontaluntericht zu einer neuen Unterrichtsform im fachtheoretischen Unterricht an Berufsschulen „Geführtes Lernen“. IMST-Fonds S2 Grundbildung und Standards, ID 1341, Attnang-Puchheim, Juni 2009 (Langfassung, pdf, imst3plus.aau.at)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Schule von A-Z: Eckdaten, schulen.eduhi.at/bs-attnang
  2. Impressum, schulen.eduhi.at/bs-attnang
  3. a b Geschichtliches, schulen.eduhi.at/bs-attnang
  4. Internat von A-Z, schulen.eduhi.at/bs-attnang
  5. Erste Photovoltaik-Tankstelle an der Berufsschule Attnang, ostrasolar.de
  6. Ein Denkmal für die Opfer des "Todeskommandos" in Attnang Puchheim]. In: Betrifft: Widerstand. Zeitschrift des Zeitgeschichte Museums und der KZ-Gedenkstätte Ebensee, Nr. 64, August 2003, S. 56
  7. Gipfelkreuz Eibenberg feierlich eingeweiht - ein Projekt der Berufsschule Attnang. In: salzi.at, 7. September 2011;
    Berufsschule Attnang bereichert Ebensee um eine Attraktion!. In: Salzkammergut Rundblick 15. Juni 2011
  8. Bildungsministerin Claudia Schmied zeichnet innovative Schulprojekte mit dem IMST-Award 2010 aus, imst.ac.at
  9. Feedback. In: Lernplattform - Geführtes Lernen, gefuehrtes-lernen.at
  10. Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis. Presseaussendung, APA OTS0172 30. September 2011;
  11. LeCaer-Preis geht an Berufsschule Attnang. In: ÖN Nachrichten online, Oberösterreich > Salzkammergut, 17. Mai 2011