Bezirksmuseum Wieden

Bezirksmuseum Wieden und Rauchfangkehrermuseum

Das Bezirksmuseum Wieden ist ein dem 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden gewidmetes Bezirks- und Heimatmuseum an der Adresse Klagbaumgasse 4.

Das Bezirksmuseum Wieden wurde im Jahre 1952 gegründet und fand seine erste Bleibe im Amtshaus, damals Preßgasse 24. Nach der 1968 erfolgten Übersiedlung des Amtshauses in die Favoritenstraße 18 wurden bereits Kleinausstellungen veranstaltet. Erster Museumsleiter wurde Hans Kloser-Homma.

Die Schließung des Volksbades Florabad in der Klagbaumgasse 4 im Jahr 1978 ermöglichte seit 1983 ein eigenes Museumshaus. 1992 bis 1995 wegen Generalsanierung geschlossen, bietet das Museum heute auf drei Ebenen Schauräume mit insgesamt etwa 200 m² an. In einem Saal wurden die Duschkabinen des „Tröpferlbades“ belassen, dieser Raum wird für Ausstellungen Wiedner Künstler genutzt.

Berühmte Gebäude und Orte der Wieden wie der Naschmarkt, das Theresianum und die vier Pfarrkirchen (Paulanerkirche, Karlskirche, St. Thekla und St. Elisabeth) sind in einem Raum im ersten Stock dokumentiert. Im Tiefgeschoss finden sich Objekte Wiedner Gewerbebetriebe, Fliesen aus der historischen Toilettenanlage des Schwarzenbergplatzes und Erinnerungen an den Linienwall, die Mühlen und die Wienflussbrücken der Wieden festgehalten.

Schautafeln erinnern an berühmte Künstler, Wissenschaftler und Persönlichkeiten der Wirtschaft die auf der Wieden gelebt und gewirkt haben. Im Erdgeschoß bietet ein Veranstaltungssaal Gelegenheit für regelmäßige Lesungen, hier wird auch die jährliche Sonderausstellung gezeigt.

Das Museum wird seit 1995 von Felix Czeipek geleitet. Im 2. Stock befindet sich seit 1985 das Wiener Rauchfangkehrermuseum, das auf rund 250 m² über die Geschichte der Rauchfangkehrer informiert.

Weblinks

48.1907516.365944444444Koordinaten: 48° 11′ 27″ N, 16° 21′ 57″ O