Dagmar Fischer

Dagmar Fischer

Dagmar Fischer (* 19. Juni 1969 in Wien) ist eine österreichische Autorin und Performerin.

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Leben

Nach der Matura am Bundesrealgymnasium GRG 13 Wenzgasse in Wien studierte Dagmar Fischer Rechtswissenschaften am Juridicum in Wien. 1992 schloss sie dieses Studium mit dem Mag. iuris ab und arbeitete in der Folge als Rechtspraktikantin an verschiedenen Wiener Gerichten (Gerichtsjahr). Dann studierte sie Lehramt für Leibeserziehung, Geschichte und Sozialkunde an der Universität Wien und beendete dieses Studium 1998 mit dem Mag. phil. Sie arbeitete einige Semester als Lehrbeauftragte für Volleyball am Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien und mehrere Jahre als AHS-Lehrerin.

Dagmar Fischer lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Sie schreibt vorwiegend Lyrik und Kurzprosa.

Sie ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV) und des Österreichischen Schriftstellerverbandes (ÖSV/AWA).

Tätigkeiten

Dagmar Fischer - auch Lyreley genannt - beschäftigt sich vorwiegend mit dem Schreiben und Vortragen von Lyrik. Seit den 1990er Jahren hielt sie zahlreiche Lesungen und gab Performances, oft auch in Kooperation mit anderen Kunstschaffenden (aus den Bereichen Fotografie, Musik, Tanz und Theater), z. B. Tanzende Gedichte (Theater des Augenblicks, Wien 1998), Zieh ich Bahnen ... – eine Lyrikperformance (Theater m.b.H.; Theater des Augenblicks, Wien 2003), Lyreley (Theater des Augenblicks, Wien; republic, Salzburg; Theater Rigiblick, Zürich 2007), eine auf ihrem dritten Gedichtband basierende Lyrik/Tanztheaterproduktion mit dem Schweizer Tanzduo TangoPlus.

Im Jahr 2008 gründete sie mit der Musikerin Heidelinde Gratzl das Musik-Lyrikduo „Der Fisch zur blauen Linde“, das seither auf diversen Kleinkunstbühnen zahlreiche Lyrikperformances präsentierte . Sie arbeitete und arbeitet auch mit anderen Musikern zusammen, z. B. mit Stephan Brodsky, Wolfgang Ratz und Hary Wetterstein.

Sie veröffentlichte Texte (sowohl Lyrik als auch Prosa) in verschiedenen Literaturzeitschriften (z.B. in: Die Rampe, Literarisches Österreich, &Radieschen, Reibeisen, Wienzeile), Anthologien (z.B. in: Existenz und Renitenz, Hg. Christian Schreibmüller u.a., Edition Klopfzeichen, Wien 2011; "5er-Edition. Literatur aus Margareten", Hg. Harald Pesata, Verlagshaus Hernals, Wien 2012) und Onlinemagazinen. Dagmar Fischer publizierte bisher fünf Gedichtbände.

Auszeichnungen

Verleihung des Gaulhofer-Streicher-Preises 1998 durch das Institut für Sportwissenschaft, Universität Wien für ihr Studium und ihre Diplomarbeit: Die Geschlechterordnung im Sport – eine Analyse aus feministischer Sicht und Schlussfolgerungen für das Unterrichtsfach Leibesübungen (für Mädchen).

Schriften

Weblinks