Daniel Wisser

Daniel Wisser liest aus STANDBY im Literaturhaus Graz (2012)

Daniel Wisser (* 21. Mai 1971 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Schriftsteller und Musiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Wisser wurde 1971 in Klagenfurt geboren und studierte Germanistik an der Universität Wien. Seit 1990 verfasst er Prosa, Lyrik und radiophone Werke und ist als Herausgeber und Verleger zeitgenössischer Literatur tätig. Sein Debütroman Dopplergasse acht erschien 2003 im Ritter Verlag. 2007 erhält Daniel Wisser das Österreichische Staatsstipendium für Literatur. 2011 nimmt Wisser am Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt teil. Im selben Jahr erscheint sein zweiter Roman STANDBY, der mit seiner an Gebrauchsanweisungen angelehnten Sprache, die fast durchgehend passivisch ist, viel Beachtung findet. Wissers Lesungen und Vorträge, bei denen er seine Texte ohne Vorlage rezitiert, gelten als gelungene Performances. So wurde sein Auftritt beim Ingeborg-Bachmann-Preis auch von jenen Juror/innen gelobt, die am Text Kritik übten.

Daniel Wisser ist als Musiker seit 1994 in der Band Erstes Wiener Heimorgelorchester tätig.

Stipendien und Preise

  • 2007 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur
  • 2011 Förderpreis des Landes Kärnten

Filme

Werke

  • Literatur Literatur. DeutschlandRadio, Berlin 1993.
  • Der Stern im Westen. ORF, Wien 1995.
  • Langes Bein und franges Bein. ORF, Wien 1996.
  • Dopplergasse acht. Ritter Verlag, Klagenfurt 2003.
  • Die Tür. ORF, Wien 2008.
  • STANDBY. Klever Verlag, Wien 2011.[1][2][3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Daniel Wisser: "Für jeden Text eine eigene Form" Interview der APA, Kleine Zeitung, 27. Juni 2011
  2. Daniel Wisser: Vorabdruck aus STANDBY in Die Presse, 23. September 2011
  3. Alexander Kluy: Rezension: Die Welt - eine Fehlermeldung Der Standard, 18. Mai 2012