Franz Hörl

Franz Hörl (* 4. Dezember 1956 in Zell am Ziller) ist ein österreichischer Gast- und Landwirt, Politiker (ÖVP) sowie Abgeordneter zum Nationalrat.

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Ausbildung und Beruf

Franz Hörl besuchte von 1962 bis 1966 die Volksschule und wechselte 1967 an die Internatshauptschule im Kloster Fiecht in Vomp, die er bis 1971 besuchte. Er absolvierte im Anschluss von 1972 bis 1975 die Hotelfachschule Villa Blanka in Innsbruck und leistete seinen Präsenzdienst ab.

Hörl absolvierte Auslandspraxtika in der Hotellerie und erlernte den Beruf des Kochs, vor allem in der Schweiz und in Liechtenstein. Nach dem frühen Tod seines Vaters übernahm Hörl 1978 den elterlichen Betrieb, das Hotel Gaspingerhof in Gerlos. Seit 1978 ist er zudem Landwirt. Seit 1979 steht Hörl auch der Schilift-Zentrum-Gerlos als Geschäftsführer vor. Seit Mai 2010 ist er Obmann des Fachverbandes der Seilbahnwirtschaft.

Politik

Franz Hörl ist seit 1983 Mitglied des Gemeinderates von Gerlos und war zwischen 1986 und 1992 Vizebürgermeister der Gemeinde. 1992 wählte ihn der Gemeinderat zum Bürgermeister. Neben seinen Mandaten ist Hörl seit 1992 Ortsparteiobmann der ÖVP Gerlos und wurde 2004 zum Obmann der Bezirksstelle Schwaz des Österreichischen Wirtschaftsbundes gewählt. Hörl ist zudem seit 2000 Obmann der Bezirksstelle Schwaz der Wirtschaftskammer Österreich.

Franz Hörl vertritt die ÖVP seit dem 30. Oktober 2006 im Nationalrat. In der XXIII. Gesetzgebungsperiode war Hörl Mitglied in den Ausschüssen Konsumentenschutz, Wirtschaft und Industrie, Bauten, Familien, Landesverteidigung, Tourismus und Umwelt.

Kritik

Franz Hörl wurde im November 2011 Sexismus vorgeworfen: Auf die Frage der Nationalrätin Gabriele Binder-Maier, wie viele Frauen denn im Landwirtschaftsministerium arbeiteten, antworte er mit: "Irgendeine Putzfrau wird es schon geben" [1].

Belege/Einzelnachweise

  1. Zeitung Heute (vom 10. November 2011): Sexismus-Alarm um VP-Mandatar

Weblinks