Franz Xaver Weidinger

Franz Xaver Weidinger (* 1890 in Ried im Innkreis; † 15. Oktober 1972 in Wien) war ein österreichischer Maler des Naturalismus

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Leben und Wirken

Nach der Lehre als Anstreicher besuchte er die Staatsgewerbeschule in Salzburg und studierte von 1911 bis 1916 an den Kunstakademie in Dresden und die die Kunstakademie Wien. Nach Kriegsdienst und Tätigkeit als Zeichenlehrer setzte er sein Studium von 1919 bis 1921 an der Wiener Kunstakademie fort. 1923 war er Gründungsmitglied der Innviertler Künstlergilde. Von 1925 bis zu seiner Übersiedlung nach Bad Ischl 1939 war er freischaffender Maler in Linz.

F.X. Weidinger gilt als legitimer Fortsetzer der großen Schule der Wiener Aquarellistik. Neben Aquarellen beschäftigte er sich auch mit Ölmalerei und Druckgrafik. Bevorzugte Themen waren Landschaften und Porträts, teilweise in Großformaten. In seinen späteren Werken näherte er sich im Stil dem Impressionismus.

Ausstellungen fanden u.a. in der Galerie der Innviertler Künstlergilde in Ried im Innkreis, im Stadtmuseum Bad Ischl, in der Stadtgalerie Vöcklabruck (Gruppenausstellung 2012), in der Galerie des Oberösterreichischen Landesmuseum (1961), im Städtischen Museum Haus Koekkoek in Kleve (1961) und in Waag Nijmegen (1961) statt.

Auszeichnungen

Literatur

  •  Wolfgang Johannes Bekh: Meine Begegnungen mit Franz Xaver Weidinger. Ein Blick zurück in Wehmut. In: Jahrbuch der Innviertler Künstlergilde. Ried, 1979, S. 58 bis 62.
  •  Karl Hosaeus: Innviertler Maler: Franz Xaver Weidinger. In: Oberösterreichische Tageszeitung. Nr. 80, 1925.
  •  Max Morold: Franz Xaver Weidinger. In: Jahrbuch der Innviertler Künstlergilde. 1928, S. 10.

Weblinks