Gebhard Arbeiter

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Gebhard Arbeiter (* 27. August 1944 in Griffen) ist ein österreichischer Landesbeamter, Gewerkschafter und Politiker (SPÖ). Er war von 1989 bis 1990 Mitglied des Bundesrates und ist Abgeordneter zum Kärntner Landtag.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Arbeiter absolvierte nach der Volks- und Hauptschule eine kaufmännische Lehre und war im Anschluss als kaufmännischer Angestellter beschäftigt. Er war von 1963 bis 1969 bei Österreichischen Bundesheer tätig und ist seit 1969 Landesbeamter.

Politik

Arbeiter engagierte sich ab 1959 in der Jugendpolitik und in der Gewerkschaftsjugend sowie in der Vorfeldorganisationen der SPÖ, der Sozialistischen Jugend und der Jungen Generation. Des Weiteren ist Arbeiter seit vielen Perioden Sektionsobmann der Sektion 20. Arbeiter ist stark gewerkschaftlich engagiert und wurde 1970 zum Betriebsrat gewählt. 1974 wurde Arbeiter Betriebsratsvorsitzenden der Landeskrankenhäuser Kärntens, 1976 stieg er zudem zum Vorsitzenden des Zentralbetriebsrates der Krankenhäuser Kärntens auf und wurde 1983 zum Vorsitzender-Stellvertreter der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) Kärnten gewählt. Zudem ist Arbeiter Vorsitzender der GÖD - Sektion IX (Anstalten und Betriebe). Im Mai 2000 wurde Arbeiter zum Vorsitzenden des GÖD Kärnten gewählt. Auf Grund seiner zahlreichen Ämter wird Arbeiter in den Medien auch als Betriebsratskaiser bezeichnet.[1][2]

Arbeiter gehörte von 1979 bis 1990 dem Gemeinderat von Klagenfurt an und vertrat vom 21. April 1989 bis zum 6. Juni 1990 als Parlamentarier der SPÖ Kärnten im Bundesrat. Im Anschluss gehörte Arbeiter von 1990 bis 1994 erstmals dem Kärntner Landtag an, und war von 1997 bis 1999 erneut Klagenfurter Gemeinderat. Seit 1999 ist er wieder Landtagsabgeordneter. Arbeiter war bis zu seiner Pensionierung 2009 Obmann des Ausschusses für Familie, Soziales, Gesundheit, Generationen und Sport. Nachdem Arbeiter im Dezember 1999 in einer Rede ein Goebbels-Zitat verwendet hatte, geriet er massiv in die Kritik und stand vor dem Verlust seines Landtagsmandates. Schließlich erteilte das parteiinterne Schiedsgericht lediglich eine Rüge.[3]

Privates

Arbeiter ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Neue Kronen-Zeitung: Ambrozy droht jetzt Abwahl / Hilfe aus Wien im Anmarsch, 2. Oktober 2004
  2. Kleine Zeitung: Arbeiter-Haider-Pakt über Krankenhäuser, 20. April 2002
  3. APA: Rot-grüne Mehrheit in Wien?, 15. März 2000
  4. Land Kärnten Verdiente Kärntner Persönlichkeiten geehrt, 25. Juni 2010

Weblinks