Hans Katschthaler

Hans Katschthaler, eigentlich Johann Rupert Katschthaler (* 13. März 1933 in Embach, bei Zell am See, Salzburg; † 5. Juli 2012 in Anif[1]) war ein österreichischer Politiker. Er amtierte von 1989 bis 1996 als Landeshauptmann von Salzburg.

Leben

Katschthaler wurde 1958 mit der Dissertation Die Steuerreform des Erzbischofs Hieronymus Colloredo an der Universität Innsbruck zum Dr. phil. promoviert.[2]

Vor seiner politischen Karriere in der ÖVP war Hans Katschthaler Lehrer und hatte anschließend von 1974 bis 1977 das Amt des Landesrates für Schul- und Bildungsangelegenheiten inne; 1977 wurde er zum Landeshauptmann-Stellvertreter des damaligen Landeshauptmanns Wilfried Haslauer senior ernannt. Dieses Amt führte er bis 1989 aus. Nach der Niederlage bei den Landtagswahlen 1989 und dem Verlust der absoluten Mehrheit der ÖVP trat Haslauer als Landeshauptmann zurück. Ihm folgte Katschthaler am 3. Mai 1989 als Landeshauptmann sowie in der Funktion als Landesobmann der Salzburger Volkspartei.

Am 24. April 1996 übergab er sein Amt an Franz Schausberger (ebenfalls ÖVP).

Katschthaler war Mitglied der K.Ö.H.V. Alpinia zu Innsbruck im ÖCV sowie der K.Ö.St.V. Sighartstein zu Neumarkt und der K.ö.St.V. Almgau Salzburg im MKV. Er wurde am 21. September 1974 in Salzburg in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem investiert.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Abschied vom früheren Landeshauptmann Hans Katschthaler
  2. http://sowibib.uibk.ac.at/cgi-bin/xhs_voll.pl?UID=&ID=59309 (13. September 2012)