Heinz Zednik

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Heinz Zednik (* 21. Februar 1940 in Wien) ist ein österreichischer Charaktertenor.

Zednik studierte am Konservatorium Wien, debütierte in Graz und wurde 1965 Mitglied der Wiener Staatsoper. Ab 1970 sang er bei den Bayreuther Festspielen, wo er der Nachfolger Gerhard Stolzes und Gerhard Ungers als Mime, Loge und David war. Unter der Leitung Herbert von Karajans, der ihn 1981 auch für die Salzburger Festspiele engagiert hatte, sang er den Valzacchi in Rosenkavalier, unter der Leitung Claudio Abbados den Schreiber in Chowanschtschina, unter der Leitung James Levines den Monostatos in Die Zauberflöte unter der Leitung Lorin Maazels den Regisseur in Un ré in ascolto.

Im Liedgesang widmet sich Heinz Zednik einem ausgefallenen Repertoire. So etwa Ernst Kreneks Liedzyklus Reisebuch aus den Österreichischen Alpen, sowie dem Krämerspiegel von Richard Strauss oder den eigens für ihn komponierten Grünspan-Liedern von Franz Thürauer. Außerdem zählt Zednik zu den führenden Interpreten des klassischen Wienerliedes.

Heinz Zednik gilt vielen aufgrund seines natürlichen Talents für Komik, Posse und Ironie sowie seiner hohen, sehr flexiblen Stimme und seiner kleinen, schmalen Gestalt als die Idealbesetzung für seine Paraderollen.