Hubert von Czibulka

Hubert von Czibulka

Hubert von Czibulka (* 16. August 1842 in Boskovice, Mähren; † 28. Februar 1914 in Wien) war ein österreichischer Freiherr und Generalfeldzeugmeister.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Czibulka besuchte die Militärakademie in Mährisch Weißkirchen und wurde nach deren erfolgreichem Abschluss am 1. September 1864, als Unterleutnant 2. Klasse, zur Feldartillerie versetzt.[1]

In der k.u.k. Armee stieg er rasch auf, wurde Generalstabsoffizier, Brigadier (Brigadekommandeur) und Divisionär (Divisionskommandeur). Am 31. März 1904 avancierte er zum Befehlshaber des VIII. Armee-Korps und kommandierenden General von Prag. Er wurde zudem Inhaber des nach ihm benannten k.u.k. Böhmischen Infanterie Regiments "Freiherr von Czibulka" Nr. 91

Mit Datum zum 27. April 1905 beförderte man Hubert von Czibulka zum General-Feldzeugmeister und er übernahm die Stelle des kommandierenden Generals in Budapest bzw. Oberbefehlshabers des IV. Armee-Korps. Am 9. September 1909 erhielt er die Ehrenbeförderung zum Kapitänleutnant der Arcièren-Leibgarde und verstarb am 28. Februar 1914 in Wien.

General Czibulka war u.a. Ritter 1. Klasse des Ordens der Eisernen Krone und Ritter des Leopold Ordens. Außerdem trug er das Österreichische Militärverdienstkreuz und den Titel Geheimrat, zeitweise erteilte der Offizier Unterricht in Taktik an der k.u.k. Kriegsschule Wien.[2]

Der Schriftsteller Alfons von Czibulka (1888–1969) war sein Sohn; der österreichische General Claudius von Czibulka (1862–1931) sein Halbbruder.[3]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Streffleurs militärische Zeitschrift, 51. Jahrgang, 1910, Band II., Seite 1493; Ausschnitt aus der Quelle
  2. Jean-Pierre Lobies: Index bio-bibliographicus notorum hominum, Seite 91, Biblio Verlag, 1988; Ausschnitt aus der Quelle
  3. Theodor von Zeynek: Ein Offizier im Generalstabskorps erinnert sich, Böhlau Verlag, Wien, 2009, Seiten 203 und 206, ISBN 320578149X; Scans aus der Quelle