Lucas Auer

Lucas Auer (* 11. September 1994 in Tirol) ist ein österreichischer Autorennfahrer. Er gewann 2011 als Rookie den Meistertitel in der JK Racing Asia Series. 2012 erreichte er in der deutschen Formel 3 den zweiten Tabellenplatz sowie den Rookie- Titel.

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Karriere

Auer begann seine Motorsportkarriere 2001 im Alter von sieben Jahren im Kartsport. In seinen ersten beiden Jahren fuhr er in der tirolerischen Kartmeisterschaft, die er mit dem zweiten Platz (2001) und dem Meistertitel (2002) abschloss. Im Jahr 2003 wechselte er in die bayrische Kart-Meisterschaft, die er mit dem achten Platz absolvierte. Von 2004 bis 2007 fuhr er in der deutschen DMV Kart-Meisterschaft. Dort steigerte er sich vom vierten Platz in 2004 auf den zweiten in 2005 und schlussendlich gewann er in den Jahren 2006 und 2007 die Meisterschaft in dieser Serie. In den Jahren 2009 und 2010 fuhr er in der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft, die er 2010 mit dem zweiten Platz hinter Christian Sørensen beendete.[1]

2011 wechselte Auer in den Formelsport in die JK Racing Asia Series, der Nachfolgeserie der pazifischen Formel BMW, zu EuroInternational. Er gewann 7 von 18 Rennen und stand nur einmal nicht auf dem Podest. Mit 292 zu 285 Punkten gewann er den Meistertitel vor Afiq Ikhwan Yazid. Als Belohnung für den Titelgewinn erhält Auer einen Testtag in der GP2-Serie bei Caterham Racing.[2] Außerdem nahm er an zwei Rennen der Formula Pilota China Series teil und erzielte dabei eine Podest-Platzierung. Nach der Saison, bestritt Auer vom 12. bis zum 14. Dezember in Valencia für Van Amersfoort Racing Testfahrten im deutschen Formel-3-Cup.[3] Anfang 2012 ging Auer in der Toyota Racing Series, der höchsten Monoposto-Serie in Neuseeland, für Giles Motorsport an den Start.[4] Er startete die ersten zwei Rennen von der Pole-Position, erreichte jedoch beide Male nicht das Ziel und fiel dadurch in der Gesamtwertung zurück. An den folgenden Rennen erzielte er bessere Resultate und beendete schließlich die letzten sieben Rennen innerhalb der ersten fünf Piloten. Ein zweiter Platz war sein bestes Resultat. Während seine Teamkollegen Nick Cassidy und Hannes van Asseldonk die ersten zwei Positionen belegten, schloss Auer die Saison als drittbester Pilot seines Teams auf dem sechsten Rang der Fahrerwertung ab. Zudem gewann er die Rookie-Wertung. In der Saison 2012 nimmt Auer für Van Amersfoort Racing am deutschen Formel-3-Cup 2012 teil.[5] Dort sicherte er sich mit zwei Laufsiegen und neun weiteren Podestplätzen hinter Jimmy Eriksson den Vizemeistertitel sowie den Rookie- Titel.[6]

Persönliches

Lucas Auer ist der Neffe des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers Gerhard Berger. Er ist der Sohn von Bergers Schwester Claudia, die ein Transportunternehmen in Wörgl in Tirol leitet.[7]

Karrierestationen

Einzelnachweise

  1. „Lucas Auer“ (afos.com; abgerufen am 17. Dezember 2011)
  2. „Der neue Trend: Formelserien loben Testfahrten aus“ (Motorsport-Total.com am 21. September 2011)
  3. „Bergers Neffe testet Formel 3“ (Motorsport-Total.com am 16. Dezember 2011)
  4. “RECORD INTERNATIONAL TRS ENTRY” (toyotaracing.co.nz am 12. Dezember 2011)
  5. „Bergers Neffe debütiert im Formel-3-Cup“ (Motorsport-Total.com am 12. Januar 2012)
  6. http://www.motorsport-total.com/formelsport/news/2012/09/Valencia_Rosenqvist_bejubelt_zweiten_Saisonerfolg_12093001.html
  7. “Behind the scenes at Sepang” (autosport.com; abgerufen am 17. Dezember 2011)

Weblinks