Manès-Sperber-Preis

Der Manès-Sperber-Preis ist ein Literaturpreis, der von der Republik Österreich 1985 für hervorragende literarische Leistungen gestiftet wurde und alle zwei bis fünf Jahre verliehen wird. Aus Hochachtung vor seinem literarischen, psychologischen und gesellschaftspolitischen Werk wurde der Preis nach dem französisch-österreichischen Autor Manès Sperber (1905–1984) benannt. Die Verleihung des Preises erfolgt in Kooperation mit der Manès-Sperber-Gesellschaft. Für den Staat fungiert heute das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur als Stifter.

Der Preis ist mit 7.300 Euro (das waren bis 2001 100.000 Schilling) dotiert. Das auszuzeichnende Werk muss entweder im Original deutschsprachig sein oder in repräsentativer Weise in deutscher Sprache vorliegen.

Der Preis entstand auf Initiative von Wissenschaftsminister Heinz Fischer und Unterrichtsminister Helmut Zilk und wurde ursprünglich von der Kunstsektion des Bundeskanzleramts verliehen.

Preisträger