Meinrad Mayrhofer

Meinrad Mayrhofer (* 25. Dezember 1958 in Zell am Moos) ist ein österreichischer Bildhauer und Maler.

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Leben und Wirken

Meinrad besuchte von 1973 bis 1977 die Holzfachschule in Hallstatt und erlernte den Umgang mit Holz einschließlich der Technik zur Herstellung von Plastiken aus Metall. Die Bildhauereiausbildung absolvierte er bei Zauner, Thoma und Kienesberger. Seit 1978 ist er freischaffend tätig. Er wohnt und arbeitet in Pram und ist bei Ausstellungen und Symposien im In- und Ausland vertreten.[1]

Meinrad Mayrhofers Werkzeug ist die Motorsäge. Mit dieser stellt er Großskulpturen, Krippen- und Heiligenfiguren her. Ein weiterer Bereich seines künstlerischen Schaffens ist die Herstellung von Federzeichnungen und die Arbeit an Trickfilmen. Kunst am Bau als fixer Bestandteil öffentlicher Bauten ist die Quelle für Aufträge, die von öffentlichen Bauträgern und Kirchen an Künstler erteilt werden. Meinrad ist in diesem Zusammenhang bekannt für seine Lichtobjekte aus Niroster-Stahl und Glas.

Er ist Gildenmeister der Innviertler Künstlergilde und war von 1999 bis 2010 deren Vorsitzender. Weitere Mitgliedschaften bestehen bei der ARGE Buntwerk-Kulturkontakte für Kinder und bei der ARGE Wüdwux. Seit 1992 ist er Obmann des Kulturvereins Furthmühle Pram.

Werke

  • Großkrippe Lignorama im Holzmuseum Lignorama in Riedau mit 5 Meter großen Figuren aus Weißtanne (2005). Es handelt sich um die größten Holzkrippenfiguren der Welt.
  • Bunte Steine nach Adalbert Stifter, hergestellt in einem vierwöchigen Atelieraufenthalt in Krumau (2007)
  • Lichtobjekt in der Eingangshalle des Krankenhauses in Schärding

Weblinks

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Meinrad Mayrhofer, Porträt, in: OÖN, 1000 Landsleute