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vom 02.11.2016, aktuelle Version,

Meinrad Mayrhofer

Meinrad Mayrhofer (* 25. Dezember 1958 in Zell am Moos) ist ein österreichischer Bildhauer und Maler.

Leben und Wirken

Mayrhofer besuchte von 1973 bis 1977 die Holzfachschule Hallstatt in Hallstatt und erlernte den Umgang mit Holz einschließlich der Technik zur Herstellung von Plastiken aus Metall. Die Bildhauereiausbildung absolvierte er bei Zauner, Thoma und Kienesberger. Seit 1978 ist er freischaffend tätig. Er wohnt und arbeitet in Pram im Hausruckviertel und ist bei Ausstellungen und Symposien im In- und Ausland vertreten.

Meinrad Mayrhofers Werkzeug ist unter anderem die Motorsäge, mit der er Großskulpturen herstellt. Weitere Bereiche seines künstlerischen Schaffens sind Federzeichnungen, Trickfilme, Kunst am Bau, sowie die Planung und Umsetzung von künstlerisch gestalteten Spielplätzen.

Mitgliedschaften

Mayrhofer ist Mitglied der Innviertler Künstlergilde und war von 1999 bis 2010 deren Vorsitzender. Weitere Mitgliedschaften bestehen beim Künstlernetzwerk Wüdwux, Werkstart Haag - Kindersommerakademie und Kunst vom Rand - Workshops mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Seit 1992 ist er Obmann des Kulturvereins Furthmühle Pram.

Werke (Auswahl)

  • Großkrippe Lignorama im Holzmuseum Lignorama in Riedau mit 5 Meter großen Figuren aus Weißtanne (2005). Es handelt sich um die größten Holzkrippenfiguren der Welt.
  • Bunte Steine nach Adalbert Stifter, hergestellt in einem vierwöchigen Atelieraufenthalt in Krumau (2007)
  • Lichtobjekt in der Eingangshalle des Krankenhauses in Schärding

Auszeichnungen

  • Verleihung des Titels Konsulent für Kunstpflege
  • Dietmar Kulturpreis der Stadt Ried im Innkreis
  • goldene Ehrennadel des Verbandes der O.Ö. Freilichtmuseum
  • silberne Ehrennadel der Marktgemeinde Pram

Literatur

  • Gerlinde Proier: Meinrad Mayrhofer – Ein Künstlerporträt. In: Kulturbericht Oberösterreich Jg. 62, 2008, F. 1, S. 25.
  • Meinrad Mayrhofer, Porträt, in: OÖN, 1000 Landsleute