Melanie Batkowski

Melanie Batkowski Rennrodeln
Melanie Batkowski bei der EM 2010
Melanie Batkowski bei der EM 2010
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 11. Februar 1989
Geburtsort Innsbruck
Größe 174 cm
Gewicht 63 kg
Beruf Buchhalterin
Karriere
Disziplin Einsitzer
Verein SV Raika Schönberg
Nationalkader seit 2004
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 2 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-EM 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIL Naturbahnrodel-Weltmeisterschaften
Gold Latsch 2005 Mannschaft
Gold Grande Prairie 2007 Mannschaft
Bronze Grande Prairie 2007 Einsitzer
Silber Moos in Passeier 2009 Mannschaft
Silber Umhausen 2011 Mannschaft
FIL Naturbahnrodel-Europameisterschaften
Gold St. Sebastian 2010 Mannschaft
Silber Nowouralsk 2012 Einsitzer
Bronze Nowouralsk 2012 Mannschaft
FIL Naturbahnrodel-Junioren-WM
Gold Garmisch-P. 2006 Einsitzer
Gold Latsch 2008 Einsitzer
FIL Naturbahnrodel-Junioren-EM
Gold Kandalakscha 2005 Einsitzer
Gold St. Sebastian 2007 Einsitzer
Silber Longiarü 2009 Einsitzer
Platzierungen im Naturbahnrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 18. Jänner 2004
 Weltcupsiege 2
 Gesamtweltcup ES 3. (2005/2006, 2007/2008,
2008/2009, 2009/2010,
2010/2011)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einsitzer 2 13 12
letzte Änderung: 4. März 2012

Melanie Batkowski (* 11. Februar 1989 in Innsbruck) ist eine österreichische Naturbahnrodlerin und seit 2004 Mitglied des österreichischen Naturbahnrodelteams. Ihre größten sportlichen Erfolge sind bisher zwei Weltmeister- und ein Europameistertitel im Mannschaftswettbewerb und je zwei Juniorenwelt- und Europameistertitel im Einsitzer. Zudem gewann sie zwei Weltcuprennen und erreichte fünfmal den dritten Platz im Gesamtweltcup. Ihre älteren Brüder Robert und Florian sind ebenfalls Naturbahnrodler.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Batkowski begann im Winter 1998/1999 mit dem Naturbahnrodelsport, nachdem ihre Brüder schon längere Zeit aktiv waren. Nach ersten Siegen bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften und den FIL-Jugendspielen startete sie im Jänner 2004 erstmals im Weltcup. Von 2004 bis 2008 gewann Batkowski fünfmal in Folge die Österreichische Juniorenmeisterschaft und auch international zählte sie bei den Junioren mit je zwei Welt- und Europameistertiteln sowie einer Silbermedaille im Einsitzer, die sie von 2005 bis 2009 gewann, zu den stärksten Rodlerinnen.

In der Allgemeinen Klasse holte Batkowski bei der Weltmeisterschaft 2005 in Latsch ihren ersten Titel, als sie zusammen mit ihrem Bruder Robert und dem Doppelsitzerpaar Reinhard Beer und Herbert Kögl die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb gewann. Im Einsitzer verfehlte sie als Vierte nur knapp eine zweite Medaille. Ebenfalls Vierte im Einsitzer wurde sie bei der Europameisterschaft 2006 in Umhausen. In der Saison 2005/2006 erzielte Batkowski ihre ersten drei Podestplätze im Weltcup und erreichte damit den dritten Platz im Gesamtweltcup. Ebenfalls drei Podestplätze gelangen ihr im Winter 2006/2007, aber im Gesamtweltcup fiel sie auf Platz vier zurück. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Grande Prairie gewann sie zum zweiten Mal die Goldmedaille mit der Mannschaft und auch im Einsitzer gelang ihr diesmal mit Platz drei der Sprung auf das Podest. Im selben Jahr wurde sie erstmals Österreichische Staatsmeisterin im Einsitzer. Diesen Titel konnte sie bisher viermal in Folge verteidigen.

In der Weltcupsaison 2007/2008 erreichte Batkowski mit vier Podestplätzen wieder den dritten Gesamtrang, bei der Europameisterschaft in Olang blieb sie aber als Vierte erneut knapp hinter den Medaillenrängen. Auch bei der Weltmeisterschaft 2009 in Moos in Passeier verfehlte sie mit Platz fünf im Einsitzer einen Podestplatz, gewann aber im Mannschaftsbewerb die Silbermedaille. Am Ende der Saison 2008/2009 gewann Batkowski in Nowouralsk bei Jekaterinburg ihr erstes Weltcuprennen, nachdem sie zuvor schon in vier von fünf Saisonrennen unter die besten drei gefahren war. Damit erreichte sie zum dritten Mal in ihrer Karriere den dritten Platz im Gesamtweltcup. Ihren zweiten Weltcupsieg feierte sie am 19. Dezember 2009 ebenfalls in Nowouralsk. Mit weiteren drei Podestplätzen wurde sie auch in der Saison 2009/2010 Dritte im Gesamtweltcup. Bei der Europameisterschaft 2010 in St. Sebastian gewann sie zusammen mit Thomas Kammerlander, Christian Schopf und Andreas Schopf den erstmals bei einer EM ausgetragenen Mannschaftswettbewerb, im Einsitzer verfehlte sie aber als Vierte wieder nur knapp eine Medaille.

In der Saison 2010/2011 erzielte Batkowski drei zweite und zwei dritte Plätze sowie einen fünften Rang, womit sie zum vierten Mal in Folge hinter Jekaterina Lawrentjewa und Renate Gietl Dritte im Gesamtweltcup wurde. Beim Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft 2011 in Umhausen, verfehlte sie als Vierte im Einsitzer wie schon so oft nur knapp die Medaillenränge. Im Mannschaftswettbewerb wurde sie zusammen mit Gerald Kammerlander, Christian Schatz und Gerhard Mühlbacher Zweite. Zu Beginn der Saison 2011/2012 konnte Batkowski an den ersten beiden Weltcuprennen krankheitsbedingt nicht teilnehmen.[1] Danach erreichte sie mit drei Podestplätzen in den letzten vier Rennen noch den vierten Platz im Gesamtweltcup. Bei der Europameisterschaft 2012 in Nowouralsk gewann sie als Zweite hinter Jekaterina Lawrentjewa ihre erste EM-Medaille im Einsitzer und zudem mit Michael Scheikl, Christian Schopf und Andreas Schopf die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb.

Erfolge

Weltmeisterschaften

Europameisterschaften

Juniorenweltmeisterschaften

Junioreneuropameisterschaften

Weltcup

Datum Ort Land Disziplin
26. Februar 2009 Nowouralsk Russland Einsitzer
19. Dezember 2009 Nowouralsk Russland Einsitzer

Österreichische Meisterschaften

  • Fünffache Österreichische Staatsmeisterin im Einsitzer (2007 bis 2011)

Auszeichnungen

Weblinks

 Commons: Melanie Batkowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. WÜRZ Energy Weltcup in Zelezniki (SLO) - Pigneter (ITA) und Lavrentjeva (RUS) weiterhin ungeschlagen. Internationaler Rennrodelverband, 21. Jänner 2012, abgerufen am 23. Jänner 2012.